Spurensuchen - Familienforschung & Stadtführung         


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Spurensuchen für Einzelpersonen und Kleingruppen im Oktober 2010

Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Start und Ende einer Führung sind in der Regel an unterschiedlichen Orten. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil. Der Teilnehmerbeitrag versteht sich pro Person. Bei den meisten Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. Alle Führungen können auch an Sonderterminen für Gruppen gebucht werden.


NEU Mit Lessing rund um den Gänsemarkt. Eine literarische Spurensuche durch drei Jahrhunderte

Stoisch sitzt Gotthold Ephraim Lessing seit 1881 auf dem Gänsemarkt und blickt auf den ehemaligen Standort „seines“ Theaters – zumindest, wenn ihm nicht gerade der Kopf verdreht wurde.  

Auf dieser literarischen Spurensuche treffen Sie neben Lessing gedanklich auch auf Friedrich Gottlieb Klopstock und Matthias Claudius. Sie erfahren außerdem, wie Lessing in den Tod eines dänischen Königs verwickelt wurde, begegnen gedanklich einem Sklavenhändler, einem Bankier und mehreren Buchhändlern, bevor Sie am Rathaus Heinrich Heine auf seinem Sockel treffen. 

Termin: Sonnabend, 9. Oktober
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Lessing-Denkmal auf dem Gänsemarkt
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


NEU Mit Lessing durch die Speicherstadt. Eine literarische Spurensuche über Brook und Wandrahm 

Vor dem Bau der Speicherstadt lebten auf Brook und Wandrahmen, im Schatten der Katharinenkirche, über 20.000 Menschen – einer von ihnen war Gotthold Ephraim Lessing.

Ausgehend von der Katharinenkirche erkunden Sie das ehemalige Wohnviertel. Sie begegnen gedanklich Johann Melchior Goeze, streitbarer Hauptpastor der Katharinenkirche, der sich mit Lessing, aber auch mit anderen Hamburger Literaten und sogar mit Goethe überwarf; dem Gymnasialprofessor Hermann Samuel Reimarus und seinen Kindern Johann und Elise sowie anderen Weggefährten Lessings und anderen Bewohnern von Brook und Wandrahmen.

Termin: Sonnabend, 9. Oktober
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Vor der Katharinenkirche (Turmportal)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


100 Jahre Mönckebergstraße: Vom Gängeviertel zur Einkaufsmeile

Wo sich heute auf rund 800 Metern zwischen Hauptbahnhof und Rathaus die Mönckebergstraße, eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Hamburgs, erstreckt, befand sich vor 100 Jahren noch ein Gängeviertel. Das Altsstadtquartier bot Handwerkern, Fuhr- und Arbeitsleuten ein Zuhause. Aber auch Arme, Alte und Kranke fanden in zahlreichen Stiften Zuflucht. Mit der Cholera-Epidemie 1892 wurde die Gegend zum Sanierungsgebiet erklärt und gründlich umgestaltet - eine städtebauliche Entscheidung, deren Tragweite mit dem Bau der heutigen Hafencity verglichen werden könnte.

Auf dieser Spurensuche entdecken Sie, was noch an das alte Hamburg erinnert, entdecken die ehemaligen Standorte von Badeanstalt, Naturhistorischem Museum und Bücherhalle, erfahren, wie manches Kontorhaus zu seinem Namen kam und besuchen Heinrich Heine auf seinem Sockel am Rathausmarkt.

Termin: Sonntag, 10. Oktober
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Mönckebergstraße / Ecke Lange Mühren (vor Saturn)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Hammaburg, Hexen und Hanseaten – eine Spurensuche durch die mittelalterliche Wiege der Hansestadt.

Was erinnert heute noch an das mittelalterliche Hamburg? Wo stand wohl die Hammaburg? Wo kaufte man ein und was aß man? Gehen Sie auf Spurensuche in der Altstadt zwischen Animierstuben und Kloster, Pranger und Prediger ...

Termin: Sonntag, 10. Oktober
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Rathaus, vor dem Haupteingang
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


NEU Hamburgs Helden. Eine biographische Spurensuche in zwei Touren.

Was macht einen Menschen zum Helden? Wo in Hamburg sind Helden am Werke (gewesen)? Muss ein Held immer auch ein Vorbild sein? Oder mutig? Können Frauen auch Helden sein? Diesen und anderen Fragen spüren wir auf zwei Stadtführungen, die auch nacheinander besucht werden können, nach.

Die erste Tour beginnt am Hans-Albers-Denkmal. Wieso es eigentlich in St. Georg stehen müsste und warum auch dem „Engel von St. Pauli“ ein Denkmal gesetzt werden sollte, erfahren Sie genau so wie die Heldentaten des Hamburger Hafenarbeiters Dagobert Biermann, des Aktivisten Holger Hanisch oder warum Ida Ehre ohne Heldenmut die Shoah nicht überlebt hätte. Die Tour führt von St. Pauli zu den Landungsbrücken.

Die zweite Tour führt vom Stadthaus zum Museum für Hamburgische Geschichte. Sie begegnen gedanklich einem kopflosen Adligen, Widerstandskämpfern gegen die Nationalsozialisten, aufmüpfigen Frauen und renitenten Künstlern sowie Theodor Dill der im Großen Brand 1842 zum Helden wurde, und den Männern der Familie Repsold, die nicht nur nach den Sternen griffen, sondern auch zur Feuerspritze.

Tour I: Termin: Sonnabend, 23. Oktober
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Hans-Albers-Platz, beim Denkmal
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro 

Tour II: Termin: Sonnabend, 23. Oktober
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Neuer Wall 86, vor dem Stadthaus
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro



Winterhude I: Zwischen Terrassen, Industrie und Reform

Winterhude gilt als junger, moderner und lebendiger Stadtteil. Kampnagel und das Goldbekhaus laden zu Veranstaltungen ein und der Mühlenkamp sowie die Gertigstraße zum shoppen und kneipen. Im 19. Jahrhundert begann mit dem Bau des Osterbek- und Goldbekkanals auf den grünen Wiesen die Entstehung von Industrie und Wohnvierteln der arbeitenden Schichten. Auf diesem Rundgang sehen Sie, was diesen Stadtteil früher charakterisierte und heute so beliebt macht. 

Termin: Sonntag, 24. Oktober
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Hans-Henny-Jahnn-Weg / Hofweg (neben dem Restaurant „Küchenwerkstatt“)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro

 


Winterhude II – vom Nobelviertel an der Alster zu den Häusern der Wäscher am Stadtpark

Winterhude ist der Bevölkerungszahl nach einer der größten Stadtteile Hamburgs. Wo sich heute Jugendstilvillen und Stadthäuser befinden, waren um 1900 noch Höfe und Kuhweiden und dort wo einmal auf der Alster getreidelt wurde, wohnt heute die Haute Volaute der Stadt. Zwischen Winterhuder Marktplatz, der einmal Hirtenkatenplatz und auch „Bei der Friedenseiche“ hieß und dem Stadtpark, lebten noch im 20. Jahrhundert die sog. kleinen Leute. Auf diesem Rundgang erfahren Sie viele fast vergessenen Begebenheiten aus der Vergangenheit Winterhudes und sehen, was den Stadtteil heute lebenswert macht.

Termin: Sonntag, 24. Oktober
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Winterhuder Marktplatz
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil.

Änderungen / Irrtümer vorbehalten.

Gerne arrangieren wir Spurensuchen auch zu individuellen Terminen für Sie. Fordern Sie unseren Katalog an oder rufen Sie uns für ein individuelles Angebot an: info@spurensuchen.de oder Telefon 040 / 41 28 10 87.

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