Spurensuchen - Familienforschung & Stadtführung         


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Spurensuchen für Einzelpersonen und Kleingruppen im Mai 2010

Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Start und Ende einer Führung sind in der Regel an unterschiedlichen Orten. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil. Der Teilnehmerbeitrag versteht sich pro Person. Bei den meisten Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. Alle Führungen können auch an Sonderterminen für Gruppen gebucht werden. Änderungen / Irrtümer unerwünscht, aber vorbehalten.


Tagestour: Studienfahrt nach Neustadt / Holstein zum Gedenken an den 65. Jahrestag des Endes des KZ Neuengamme
 
Ende April 1945 wurden ca. 10 000 Häftlinge des KZ Neuengamme auf drei Schiffe in der Neustädter Bucht deportiert. An Bord herrschten furchtbare Zustände, viele Häftlinge starben an Misshandlungen, Hunger und Seuchen. Zudem griffen am 3. Mai 1945 aufgrund eines Missverständnisses alliierte Flugzeuge die Schiffe an. Mindestens 7.000 Häftlinge starben bei dieser Katastrophe.

Wir besuchen die jährliche Gedenkfeier in Neustadt/Holstein in Anwesenheit von Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Auch an Grabstätten an der Ostsee machen wir Halt. Die Fahrt wird begleitet von Vorträgen zum Ende des KZs Neuengamme, zur Situation auf den Schiffen und deren Bombardierung sowie zu Formen der Erinnerung in der Nachkriegszeit. Eventuell wird eine Schifffahrt zu den Untergangsstellen der drei Schiffe angeboten. Hierdurch können Zusatzkosten entstehen. 

Termin: Montag, 3. Mai
Beginn und Treffpunkt: 8.00 Uhr Parkplatz gegenüber Bahnhof Dammtor (Ausgang Edmund-Siemers-Allee/Tankstelle), Rückfahrt ca. 16 Uhr ab Neustadt
Informationen über Kosten und Anmeldung (erforderlich) bei Arbeit und Leben e.V., Telefon (040) 28 40 16-11. Seminarnummer: 1041603. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme.


Hammaburg, Hexen und Hanseaten – eine Spurensuche durch die mittelalterliche Wiege der Hansestadt.

Was erinnert heute noch an das mittelalterliche Hamburg? Wie kam Hamburg zu seinem Namen? Wo stand die Hammaburg? Rund um das Rathaus entdecken Sie die ehemalige bischöfliche Altstadt mit Marktplätzen, Pestfriedhof, Kirchen und vielem mehr.  

Termin: Sonnabend, 8. Mai
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Rathaus, vor dem Haupteingang
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


 

Im Schatten der Synagoge jüdisches Leben im Grindel


Sie entdecken die Orte ehemaliger Synagogen und anderer jüdischer Einrichtungen, hören von den Schicksalen jüdischer Studenten und Professoren an der Hamburger Universität zwischen 1933 und 1945, aber auch von anderen Bewohnern des Viertels, treffen auf Mitläufer und Widerständler, begegnen Nelly Sachs und Joseph Carlebach und lernen unterschiedliche Erinnerungsformen kennen wie Stolpersteine oder das Projekt „Bornstraße 22“.

 

Termin: Sonnabend, 8. Mai
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Platz der jüdischen Deportierten, Moorweidenstraße / Ecke Edmund-Siemers-Allee
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. 
 


Stadtgang: Hamburgs vergessene Orte: KZ Fuhlsbüttel

Bei einer Führung durch die Ausstellung in der Gedenkstätte werden die Geschichten einzelner Menschen erzählt, die ins "Kolafu" eingewiesen wurden: die von Dr. Fritz Solmnitz, SPD-Abgeordneter und Redakteur in Lübeck, der heimlich Tagebuchnotizen auf Zigarettenpapier anfertigte; die der Schauspielerin Ida Ehre, die an einer Lebensmittelausgabe Essen erhielt, was ihr als Jüdin verboten war und zur Verhaftung führte; die des Schriftstellers Willi Bredel und die vieler Widerstandskämpfer. Ergänzend gibt es an jedem letzten Dienstag im Monat Gelegenheit zur kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsreihe "Dienstags in Fuhlsbüttel" mit Zeitzeugengesprächen, Vorträgen und Diskussionen.

Termin: Sonntag, 9. Mai
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13.15 Uhr
Treffpunkt: U/S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang: Im grünen Grund
Information über die Kosten und Anmeldung unter Telefon 040/ 42841-1493. Kursnummer: 3700MMK54
Eine Veranstaltung der VHS Hamburg-Mitte Israelitische Töchterschule


Der Große Brand im Mai 1842 – "Füer in de Dieckstraat!" Ein Spaziergang zwischen Brandanfang und Brandsende.

Als in der Nacht zum 5. Mai 1842 die Nachtwächter "Füer in de Dieckstraat" durch die schlafenden Straßen und Twieten riefen, drehten sich viele Bürgerinnen und Bürger im Bett um - sie waren an Brände in den alten Häusern und Speichern gewöhnt und vertrauten auf die Feuerwehr. Doch die war trotz Verstärkung aus Bergedorf, Poppenbüttel, Altona, Lübeck und Kiel machtlos gegen das sich ausbreitende Feuer. Vier Tage tobte der Feuersturm durch die Hamburger Innenstadt, hinterließ ein Meer aus Zerstörung, Verletzung und Tod.

Die Stadtführung zwischen Brandanfang und Brandende berichtet vom Großen Hamburg Brand 1842, von großen und kleinen Helden, von Zerstörung und Wiederaufbau ...

Termin: Sonntag, 9. Mai
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Deichstraße 25 (gegenüber dem Restaurant „Zum Brandanfang“)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


 

Der Atlantik wartet - Auswanderungsstadt Hamburg

Über den Hamburger Hafen wanderten zwischen 1850 und 1934 ca. 5 Millionen Menschen über den Atlantik nach Amerika und andere Überseeländer aus. Sie kamen aus den deutschen Ländern, aber hauptsächlich aus Ost- und Südosteuropa.  

Diese Spurensuche nimmt die Wege der Auswanderer auf. Sie erfahren, wo und wie Auswanderer in Hamburg untergebracht waren, wie die Politik und die Menschen der Stadt auf sie reagierten, wie sie zu einem „Handelsgut“ wurden und welche Reedereien stark in das „Auswanderergeschäft“ einstiegen.

Der Spaziergang führt an der Hafenkante entlang zu den Orten der ehemaligen Liegeplätze der Schiffe, zu den Reedereien, den ehemaligen Logishäusern, den Abfertigungsgebäuden und bei Interesse auch auf die Veddel zum Auswanderermuseum „BallinStadt“, dem Ort der ehemaligen Auswandererhallen. 

Termin: Sonnabend, 22. Mai
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Stubbenhuk / Ecke Vorsetzen, auf der Grünfläche
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro zzgl. HVV-Nutzung bei Fahrt auf die Veddel und zzgl. Eintritt in die Ballinstadt.

 


Reif für die Insel? Die Veddel – ein Stadtteil mit Vergangenheit für die Zukunft 

Zwischen Autobahnen, Affi, Schienensträngen und Hafenbecken mausert sich das ehemalige Arbeiterwohnviertel zu einem "angesagten" Stadtteil. Geschichte und Architektur stehen im Mittelpunkt dieser Spurensuche, während Sie sich mit dem Nebeneinander der unterschiedlichen Kulturen beschäftigen und die strukturellen Veränderungen der Stadtentwicklungen betrachten.

Die Veddel der Zukunft als Studenten-Stadt, Wohngebiet der besonderen Art und als erweiterte Hamburger City – Sie folgen diesen Visionen gedanklich. Natürlich vergessen Sie dabei nicht die ehemalige Auswandererstadt, die BallinStadt, über die Millionen Menschen ihren Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft auf der anderen Seite des Atlantiks antraten.

Termin: Sonnabend, 22. Mai
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: S-Bahn Veddel, Ausgang Wilhelmsburger Platz
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. 


Pfeffersäcke, Seeräuber und Consorten ein Spaziergang durch die unbekannte Seite der alten Speicherstadt und die neue, moderne Hafencity.

Romantische Fleete, grasbewachsene Ufer, Wasservögel, die besondere Stimmung der Gezeiten und Gewürzduft erleben Sie in der traditionsreichen Speicherstadt – und im Gegensatz dazu entdecken Sie die moderne Hafencity-Architektur mit neuen Plätzen voller Geschichte.

Termine: Sonntag, 23. Mai
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Wandrahmsteg, Nähe U-Bahn Messberg
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Hammaburg, Hexen und Hanseaten – eine Spurensuche durch die mittelalterliche Wiege der Hansestadt.

Was erinnert heute noch an das mittelalterliche Hamburg? Wie kam Hamburg zu seinem Namen? Wo stand die Hammaburg? Rund um das Rathaus entdecken Sie die ehemalige bischöfliche Altstadt mit Marktplätzen, Pestfriedhof, Kirchen und vielem mehr.  

Termin: Sonntag, 23. Mai
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Rathaus, vor dem Haupteingang
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Stadtgang: Medizin und Euthanasie

Das Ziel: Die "Volksgemeinschaft" von allen "Gemeinschaftsunfähigen" zu "reinigen" - chronisch Kranke, Behinderte, Arme, sozial Deklassierte, rassisch Verfolgte und politisch Andersdenkende. Während des Rundgangs wird das System der Bespitzelung, Selektion und Vernichtung deutlich, in dem die Hamburger Behörden, einem Netzwerk gleichend, Daten und Erkenntnisse zusammengetragen haben. Die Folgen für die Betroffenen waren Verhaftung und spätere KZ-Einweisung, Hinrichtung, Sterilisation oder Tötung im Rahmen des "Euthanasie-Gesetzes". Der Rundgang führt zum heutigen Gesundheitsamt Mitte (ehemals Gesundheitspassarchiv), zum Bieberhaus (ehemals Sozialverwaltung und Fürsorge), zur Gerichtsinsel (mit dem ehemaligen Erbgesundheitsgericht) sowie zum früheren Kinderkrankenhaus Rothenburgsort. Auch "Stolpersteine" werden einbezogen. Als Abschluss kann die Gedenkstätte für die Kinder vom Bullenhuser Damm besucht werden.

Termin: Sonntag, 30. Mai
Uhrzeit: 14 Uhr bis 16.15 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60
Information über die Kosten und Anmeldung unter Telefon 040/ 42841-1493. Kursnummer: 3700MMK55
Eine Veranstaltung der VHS Hamburg-Mitte Israelitische Töchterschule


Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil.

Änderungen / Irrtümer vorbehalten.

Gerne arrangieren wir Spurensuchen auch zu individuellen Terminen für Sie. Fordern Sie unseren Katalog an oder rufen Sie uns für ein individuelles Angebot an: info@spurensuchen.de oder Telefon 040 / 41 28 10 87.

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