Spurensuchen - Familienforschung & Stadtführung         


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Spurensuchen für Einzelpersonen und Kleingruppen im Juli 2010

Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Start und Ende einer Führung sind in der Regel an unterschiedlichen Orten. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil. Der Teilnehmerbeitrag versteht sich pro Person. Bei den meisten Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. Alle Führungen können auch an Sonderterminen für Gruppen gebucht werden.


Das Karolinenviertel: Kreativ, quirlig und lebendig

Dieses kleine Viertel ist heute vielen jungen HamburgerInnen als kreative und moderne Mode- und Lokalitäten-Szene ein Begriff. Doch dort, wo heute schicke und ausgefallene Dinge angeboten werden, befanden sich früher Schlachterläden. Seit der Mitte des 18. Jahrhundert wurde in diesem Viertel auch Glas hergestellt. In den 1980er Jahren galt das Karolinenviertel schließlich als Sanierungsgebiet.  Auf dieser Stadtführung erkunden Sie das gegenwärtige Karoviertel, sehen  interessante und witzige Läden; hören, welche Berufstände hier früher angesiedelt waren und erfahren die Hintergründe von Hausbesetzungen, aber auch von heutigen Problemen.

Termin: Sonnabend, 10. Juli
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Karolinenstraße / Ecke Grabenstraße
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro
 


100 Jahre Mönckebergstraße: Vom Gängeviertel zur Einkaufsmeile

Wo sich heute auf rund 800 Metern zwischen Hauptbahnhof und Rathaus die Mönckebergstraße, eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Hamburgs, erstreckt, befand sich vor 100 Jahren noch ein Gängeviertel. Das Altsstadtquartier bot Handwerkern, Fuhr- und Arbeitsleuten ein Zuhause. Aber auch Arme, Alte und Kranke fanden in zahlreichen Stiften Zuflucht. Mit der Cholera-Epidemie 1892 wurde die Gegend zum Sanierungsgebiet erklärt und gründlich umgestaltet - eine städtebauliche Entscheidung, deren Tragweite mit dem Bau der heutigen Hafencity verglichen werden könnte.

Auf dieser Spurensuche entdecken Sie, was noch an das alte Hamburg erinnert, entdecken die ehemaligen Standorte von Badeanstalt, Naturhistorischem Museum und Bücherhalle, erfahren, wie manches Kontorhaus zu seinem Namen kam und besuchen Heinrich Heine auf seinem Sockel am Rathausmarkt.

Termin: Sonnabend, 10. Juli
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Mönckebergstraße / Ecke Lange Mühren (vor Saturn)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. 


Pfeffersäcke, Seeräuber und Consorten – ein Spaziergang durch die unbekannte Seite der alten Speicherstadt und die neue, moderne Hafencity

Romantische Fleete, grasbewachsene Ufer, Wasservögel, die besondere Stimmung der Gezeiten und Gewürzduft erleben Sie in der traditionsreichen Speicherstadt – und im Gegensatz dazu entdecken Sie die moderne Hafencity-Architektur mit neuen Plätzen voller Geschichte.

Termin: Sonntag, 11. Juli
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Wandrahmsteg, Nähe U-Bahn Messberg
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. 


Krämerinnen, Königinnen, Kökschen – Frauen im alten Hamburg  

Entdecken Sie das alte Hamburg aus der Perspektive unterschiedlicher Frauen, die im alten Hamburg zwischen Michel und Katharinenkirche zu Hause waren. Im Anschluss an die Stadtführung besteht in der Regel Gelegenheit zur Besichtigung der Katharinenkirche. 

Termin: Sonntag, 11. Juli
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uh
Treffpunkt: Vor dem Michel, Haupteingang, Englische Planke
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro



Der Atlantik wartet - Auswanderungsstadt Hamburg

Über den Hamburger Hafen wanderten zwischen 1850 und 1934 ca. 5 Millionen Menschen über den Atlantik nach Amerika und andere Überseeländer aus. Sie kamen aus den deutschen Ländern, aber hauptsächlich aus Ost- und Südosteuropa.

Diese Spurensuche nimmt die Wege der Auswanderer auf. Sie erfahren, wo und wie Auswanderer in Hamburg untergebracht waren, wie die Politik und die Menschen der Stadt auf sie reagierten, wie sie zu einem „Handelsgut“ wurden und welche Reedereien stark in das „Auswanderergeschäft“ einstiegen.

Der Rundgang führt an der Hafenkante entlang zu den Orten der ehemaligen Liegeplätze der Schiffe, zu den Reedereien, den ehemaligen Logishäusern und auf die Veddel zum Auswanderermuseum „BallinStadt“, dem Ort der ehemaligen Auswandererhallen. 

Termin: Sonnabend, 24. Juli
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Stubbenhuk / Ecke Vorsetzen, auf der Grünfläche
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro zzgl. HVV-Nutzung bei Fahrt auf die Veddel und zzgl. Eintritt in die Ballinstadt.

 


Reif für die Insel? Die Veddel – ein Stadtteil mit Vergangenheit für die Zukunft

Zwischen Autobahnen, Affi, Schienensträngen und Hafenbecken mausert sich das ehemalige Arbeiterwohnviertel zu einem "angesagten" Stadtteil. Geschichte und Architektur stehen im Mittelpunkt dieser Spurensuche, während Sie sich mit dem Nebeneinander der unterschiedlichen Kulturen beschäftigen und die strukturellen Veränderungen der Stadtentwicklungen betrachten.  

Die Veddel der Zukunft als Studenten-Stadt, Wohngebiet der besonderen Art und als erweiterte Hamburger City – Sie folgen diesen Visionen gedanklich. Natürlich vergessen Sie dabei nicht die ehemalige Auswandererstadt, die BallinStadt, über die Millionen Menschen ihren Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft auf der anderen Seite des Atlantiks antraten. 

Termin: Sonnabend, 24. Juli
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: S-Bahn Veddel, Ausgang Wilhelmsburger Platz
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Zwischen Hasenmoor und Hygiene: Hamburgs „anrüchige“ Geschichte zwischen Innenstadt und Baumwall.

Der englische Ingenieur William Lindley setzte in Hamburg auch als Sozialreformer Maßstäbe, zum Beispiel bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Sein Ziel war es, damit u.a. die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse zu verbessern. Bis heute sind seine in Hamburg gebauten Anlagen wesentliche Grundlage für die Infrastruktur der Stadt.  Die 1848 fertig gestellte „Stadtwasserkunst“, die heutigen Hamburger Wasserwerke, ist die älteste öffentliche zentrale Wasserversorgung auf dem europäischen Kontinent.   

Auf dieser Stadtführung entdecken Sie die ehemaligen Standorte des „Ursiels“ und der Stadtwassermühle; erfahren, was sich hinter Hasenmooren und Gassenkummer verbirgt, wie „schmutzige“ Geschäfte erledigt wurden und warum trotz aller Bemühungen die Qualität des Hamburger Wassers teilweise so schlecht war, dass es nicht erst 1892 zu einer Cholera-Epidemie kam. Am Schluss treffen Sie auf William Lindley, der bis heute über das Hamburger Wasser wacht.

Termin: Sonntag, 25. Juli
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Thalia-Theater, Alstertor
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro.


Der Große Brand im Mai 1842 – "Füer in de Dieckstraat!" Ein Spaziergang zwischen Brandanfang und Brandsende

Als in der Nacht zum 5. Mai 1842 die Nachtwächter "Füer in de Dieckstraat" durch die schlafenden Straßen und Twieten riefen, drehten sich viele Bürgerinnen und Bürger im Bett um - sie waren an Brände in den alten Häusern und Speichern gewöhnt und vertrauten auf die Feuerwehr. Doch die war trotz Verstärkung aus Bergedorf, Poppenbüttel, Altona, Lübeck und Kiel machtlos gegen das sich ausbreitende Feuer. Vier Tage tobte der Feuersturm durch die Hamburger Innenstadt, hinterließ ein Meer aus Zerstörung, Verletzung und Tod.

Die Stadtführung zwischen Brandanfang und Brandende berichtet vom Großen Hamburg Brand 1842, von großen und kleinen Helden, von Zerstörung und Wiederaufbau ...

Termin: Sonntag, 25. Juli
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Deichstraße 25 (gegenüber dem Restaurant „Zum Brandanfang“)
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil.

Änderungen / Irrtümer vorbehalten.

Gerne arrangieren wir Spurensuchen auch zu individuellen Terminen für Sie. Fordern Sie unseren Katalog an oder rufen Sie uns für ein individuelles Angebot an: info@spurensuchen.de oder Telefon 040 / 41 28 10 87.

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