Spurensuchen - Familienforschung & Stadtführung         


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Spurensuchen für Einzelpersonen und Kleingruppen im Januar 2010

Alle Führungen beginnen pünktlich; die Endzeiten sind Cirka-Angaben. Start und Ende einer Führung sind in der Regel an unterschiedlichen Orten. Ermäßigungen werden gewährt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Senioren und Arbeitslose. Kinder bis einschließlich 12 Jahren nehmen kostenlos teil. Der Teilnehmerbeitrag versteht sich pro Person. Bei den meisten Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. Alle Führungen können auch an Sonderterminen für Gruppen gebucht werden.

 


Pfeffersäcke, Seeräuber und Konsorten ein Spaziergang durch die unbekannte Seite der alten Speicherstadt und die neue, moderne Hafencity.

Romantische Fleete, grasbewachsene Ufer, Wasservögel, die besondere Stimmung der Gezeiten und Gewürzduft erleben Sie in der traditionsreichen Speicherstadt – und im Gegensatz dazu entdecken Sie die moderne Hafencity-Architektur mit neuen Plätzen voller Geschichte.

Termin: Sonnabend, 9. Januar
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr.
Treffpunkt: Wandrahmsteg (Nähe U-Bahn Messberg).
Teilnahme pro Person: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. 
 

Kaffeesackschmeißer, Tallymänner und Container entlang der Hafenkante zwischen Elbtunnel und Speicherstadt.

Sie lernen den Bereich zwischen Landungsbrücken und Deichstraße als Arbeitsort, Wirtschaftsfaktor und Zentrum der Arbeiterbewegung kennen, sehen die ehemaligen Wohnviertel der Hafenarbeiter und treffen gedanklich auf Menschen, die mit, vom oder am Hafen lebten.

Termin: Sonnabend, 9. Januar.
Uhrzeit: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Treffpunkt: Alter Elbtunnel.
Teilnahme: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro.

 

Skandinavien in Hamburg - Buch und Stadtführung Unser aktuelles Buch „Skandinavien in Hamburg“, herausgegeben von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, ist im Verlag Ellert & Richter erschienen.

Hamburg und Skandinavien sind seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden – eine nicht immer friedliche, aber stets fruchtbare Verbindung. Ohne Skandinavien ist Hamburg kaum denkbar, schon alleine, weil die Gesteinsmassen aus der letzten Eiszeit Stadt und Umland formten.

Aber wie viel Skandinavien steckt heute noch in der Stadt? Wir spüren den skandinavischen Einflüssen in Wirtschaft, Politik und Kultur nach, schildern die wechselvolle Vergangenheit und wagen einen Ausblick in die Zukunft.

Auf den Stadtführungen sind die vielfältigen intensiven historischen Kontakte zwischen Hamburg und Skandinavien Thema. Sie sind in die Geschichte eingegangen, so zum Beispiel in der Hansezeit oder nach der Flucht von Königin Christina von Schweden nach dem Dreißigjährigen Krieg. Auf dieser Spurensuche zwischen Landungsbrücken und Rathaus werden die Bezugspunkte zwischen Hamburg und den skandinavischen Ländern zu verschiedenen Zeiten beleuchtet.

Das Buch: Skandinavien in Hamburg, Ellert & Richter Verlag, ISBN: 978-3-8319-0372-6, 192 Seiten mit Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag, Preis: 19.95 Euro. Erhältlich bei uns und im Buchhandel Ihres Vertrauens. 

Die Stadtführung: Termin: Sonntag, 10. Januar, 11 Uhr bis 13 Uhr. Treffpunkt: Landungsbrücken, Brücke 1. Die Teilnahme kostet jeweils 10 Euro / ermäßigt 7 Euro. Eine HVV-Fahrkarte ist evtl. notwendig.


Hammaburg, Hexen und Hanseaten eine Spurensuche rund um das Rathaus, durch die Hamburger Innenstadt, die Wiege der Hansestadt.

Was erinnert heute noch an das mittelalterliche Hamburg? Wie kam Hamburg zu seinem Namen? Wo stand die Hammaburg? Rund um das Rathaus entdecken Sie die ehemalige bischöfliche Altstadt mit Marktplätzen, Pestfriedhof, Kirchen und vielem mehr.

Termin: Sonntag, 10. Januar
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr.
Treffpunkt: Rathaus, Haupteingang
Teilnahme: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro.

 

Von Hasenmooren und Hygiene: Hamburgs „anrüchige“ Geschichte zwischen Innenstadt und Baumwall.


Ingenieur William Lindley setzte auch als Sozialreformer Maßstäbe, zum Beispiel bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Hamburgs. Sein Ziel war es auch, die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse zu verbessern. Bis heute sind seine in Hamburg gebauten Anlagen wesentliche Grundlage für die Infrastruktur der Stadt.  Die 1848 fertig gestellte „Stadtwasserkunst“, die heutigen Hamburger Wasserwerke, ist die älteste öffentliche zentrale Wasserversorgung auf dem europäischen Kontinent. 

 

Auf dieser Stadtführung entdecken Sie die ehemaligen Standorte des „Ursiels“ und der Stadtwassermühle; erfahren, was sich hinter Hasenmooren und Gassenkummer verbirgt, wie „schmutzige“ Geschäfte erledigt wurden und warum trotz aller Bemühungen die Qualität des Hamburger Wassers teilweise so schlecht war, dass es nicht erst 1892 zu einer Cholera-Epidemie kam. Am Schluss treffen Sie auf William Lindley, der bis heute standhaft auf seinem Sockel über das Hamburger Wasser wacht.

Termin: Sonnabend, 23. Januar
 Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
 Treffpunkt: Alstertor / vor dem Thalia-Theater
Teilnahme: 10 Euro / 7 Euro

 

„Ohne Not geht niemand zu den Fischen“ – Hamburgs Fischindustrie

Einst ein billiger Eiweißlieferant, sind Fische mittlerweile fast zu einem Luxusgut und einer bedrohten Ressource geworden. Dementsprechend war die Hamburger und vor allem die Altonaer Fischverarbeitung jahrzehntelang ein wichtiger Industriezweig und Arbeitsplatz. Da die Arbeitsbedingungen schlecht und ungesund gewesen sind, waren es vor allen Frauen aus der Arbeiterschicht, ZwangsarbeiterInnen und Migrantinnen, die in Kälte, Nässe, Gestank und unter großem Druck arbeiteten.

Der Rundgang folgt den Spuren der wenigen noch vorhandenen und mittlerweile umgewidmeten Gebäuden der ehemaligen Fischindustrie an der Hafenkante und in Ottensen. Sie sehen das letzte Hafenbecken für Fischkutter und Trawler, hören von der schweren Arbeit auf See und den Arbeitsbedingungen an Land. Wie das Volksnahrungsmittel Fisch aus der Elbe verschwand und zusehends weltweit bedroht ist und welche Gegenstrategien möglich sind, wird ebenfalls Thema sein.

Termin: Sonnabend, 23. Januar
Uhrzeit: 15 Uhr bis 17 Uhr
Treffpunkt: Vor der Fischauktionshalle, Große Elbstraße 9
Teilnahme pro Person:
10 Euro / ermäßigt 7 Euro



Im Schatten der Synagoge
Jüdisches Leben im Grindel.

Sie entdecken die Orte ehemaliger Synagogen und anderer jüdischer Einrichtungen, hören von den Schicksalen jüdischer Studenten und Professoren an der Hamburger Universität zwischen 1933 und 1945, aber auch von anderen Bewohnern des Viertels, treffen auf Mitläufer und Widerständler, begegnen Nelly Sachs und Joseph Carlebach und lernen unterschiedliche Erinnerungsformen kennen.

 

Termin: Sonntag, 24. Januar
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkt: Platz der jüdischen Deportierten, Moorweidenstraße / Ecke Edmund-Siemers-Allee
Teilnahme: 10 Euro / 7 Euro
 


Jüdisches Leben in Altona / jüdischer Friedhof Königstraße

Der jüdische Friedhof Altona an der Königstraße mit seinen ursprünglich bis  8.000 Gräbern gilt als eines der bedeutenden jüdischen Gräberfelder der Welt und ist für das Unesco-Weltkulturerbe vorgeschlagen. Hier sind u.a. Frommet Mendelssohn (Mutter von Dorothea Schlegel, Großmutter der Komponisten Fanny und Felix Mendelssohn-Bartholdy), Samson Heine (Vater des Dichters Heinrich Heine) und die Rabbiner Jonathan Eybeschütz und Jacob Emden begraben.

Nach einer kurzen Erkundung des 1611 angelegten Friedhofs (sofern möglich) entdecken Sie die Spuren jüdischen Lebens in Altona.Kippa / Kopfbedeckung für Herren erforderlich!

Termin: Sonntag, 24. Januar
Uhrzeit: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Treffpunkt: Holstenstraße / Ecke Nobistor, vor der Apotheke
Teilnahme pro Person: 10 Euro / 7 Euro

 

NEU Mit Lessing rund um den Gänsemarkt. Eine literarische Spurensuche durch drei Jahrhunderte im Rahmen der Lessingtage 2010 des Thalia-Theaters

Stoisch sitzt Gotthold Ephraim Lessing seit 1881 auf dem Gänsemarkt und blickt auf den ehemaligen Standort „seines“ Theaters – zumindest, wenn ihm nicht gerade der Kopf verdreht wurde.

Auf dieser literarischen Spurensuche treffen Sie neben Lessing gedanklich auch auf Friedrich Gottlieb Klopstock und Matthias Claudius. Sie erfahren außerdem, wie Lessing in den Tod eines dänischen Königs verwickelt wurde, begegnen gedanklich einem Sklavenhändler, einem Bankier und mehreren Buchhändlern, bevor Sie am Rathaus Heinrich Heine auf seinem Sockel treffen.

Termin: Mittwoch, 27. Januar
Beginn: 11 Uhr. Ende: ca. 13 Uhr
Treffpunkt: Lessing-Denkmal auf dem Gänsemarkt
Teilnahme: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro


NEU Mit Lessing durch die Speicherstadt. Eine literarische Spurensuche über Brook und Wandrahm im Rahmen der Lessingtage 2010 des Thalia-Theaters

Vor dem Bau der Speicherstadt lebten auf Brook und Wandrahmen, im Schatten der Katharinenkirche, über 20.000 Menschen – einer von ihnen war Gotthold Ephraim Lessing.

Ausgehend von der Katharinenkirche erkunden Sie das ehemalige Wohnviertel. Sie begegnen gedanklich Johann Melchior Goeze, streitbarer Hauptpastor der Katharinenkirche, der sich mit Lessing, aber auch mit anderen Hamburger Literaten und sogar mit Goethe überwarf; dem Gymnasialprofessor Hermann Samuel Reimarus und seinen Kindern Johann und Elise sowie anderen Weggefährten Lessings und anderen Bewohnern von Brook und Wandrahmen.

Termin: Donnerstag, 28. Januar
Beginn: 15 Uhr. Ende: ca. 17 Uhr.
Treffpunkt: Vor der Katharinenkirche (Turmportal)
Teilnahme: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro.


Die Deportation der Hamburger Juden zwischen 1941 und 1945

Zwischen Oktober 1941 und Februar 1945 mussten fast 6.000 Hamburger Jüdinnen und Juden ihre Heimatstadt in Richtung der Ghetto und Vernichtungslager Lodz, Minsk, Riga, Auschwitz und Theresienstadt verlassen. Mehr als 5.000 Männer, Frauen und Kinder überlebten diese Todestransporte nicht. 

Deportationsort war der Hannoversche Bahnhof, heute ein vergessener Ort inmitten der boomenden Hafencity. Während dieser Stadtführung sehen Sie Deportationssammelstellen und die Orte, an denen die Deportationen vorbereitet wurden, bevor Sie gemeinsam die Überreste des Hannöverschen Bahnhofs erkunden.

Termin: Sonntag, 31. Januar
Treffpunkt: Bahnhof Sternschanze / Ecke Schanzenstraße
Beginn: 14 Uhr. Dauer: ca. 3 Stunden.
Teilnahme: 7 € (keine weiteren Ermäßigungen). Zusätzlich HVV-Ticket notwendig
Anmeldung erbeten unter Telefon 040/ 42841-1493
Eine Veranstaltung der VHS Hamburg-Mitte Israelitische Töchterschule.

 

 

Gerne arrangieren wir Spurensuchen auch zu individuellen Terminen für Sie. Fordern Sie unseren Katalog an oder rufen Sie uns für ein individuelles Angebot an: info@spurensuchen.de oder Telefon 040 / 41 28 10 87.

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