Spurensuchen - Familienforschung & Stadtführung         


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Unseren Katalog 2008 senden wir Ihnen auch gerne per Post zu.

Auf Wunsch und gegen Aufpreis können alle Spurensuchen in Restaurants ausklingen oder wir servieren unterwegs Kaffee und Kuchen, Bier und Brotkringel, Punsch und Gebäck … Schiffe können an einigen Restaurants direkt anlegen. Sie können natürlich auch Ihre Feier ganz auf’s Wasser verlegen und buchen Alsterschiffe oder Barkassen mit Catering, zum Beispiel mit einem literarischen Menü, Büfetts mit jüdischen Spezialitäten oder Köstlichkeiten aus den Herkunftsländern der Auswanderer.

Und was dürfen wir noch für Sie tun? Gerne bestellen wir im Rahmen der gebuchten Spurensuche für Sie Theater- oder Musical-Karten sowie Tickets für Hafen-, Alster- oder Stadtrundfahrten, buchen Hotelzimmer, organisieren Baby- oder Hundesitter oder sind bei der Auswahl von Restaurants für den gemütlichen Ausklang behilflich ... sprechen Sie uns einfach an! Selbstverständlich erhalten Sie bei uns Stadtpläne sowie Hamburg Card, Power Pass oder Metropol Card für die kostenlose HVV-Nutzung und zahlreiche Ermäßigungen.

Alle Honorare inkl. 19 % Mehrwertsteuer. Stand: Januar 2008. Alle anderen Kataloge / Honorarlisten verlieren ihre Gültigkeit. Angebote gültig bis einschließlich Dezember 2008.

Irrtümer und Änderungen unerwünscht, aber vorbehalten.


NEUE Spurensuchen 2008

 

NEU Pfeffersäcke, Seeräuber und Konsorten – Speicherstadt und Hafencity

Romantische Fleete, grasbewachsene Ufer, Wasservögel, die besondere Stimmung der Gezeiten und Gewürzduft erleben Sie in der traditionsreichen Speicherstadt – und im Gegensatz dazu entdecken Sie die moderne Hafencity-Architektur mit neuen Plätzen voller Geschichte.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro

 

NEU „Unerhörte Stimmen der Verborgenen“ – Jüdische Frauen in Hamburg

Im kollektiven Gedächtnis einer Stadt sind es nach wie vor Männer, die aufgrund ihrer Überzeugungen, Leistungen und Taten bekannt sind. So auch wenn man sich mit der jüdischen Geschichte Hamburgs beschäftigt.

Bei diesem Rundgang begeben wir uns auf die Suche nach dem weiblichen jüdischen Hamburg und erfahren dabei Interessantes aus dem Leben und Wirken von modernen, klugen, mutigen und kämpferischen Frauen. Neben heute noch bekannten oder wieder entdeckten Persönlichkeiten, wie der Malerin Gretchen Wohlwill sind es vor allem jene Frauen, die bereits nahezu vergessen sind, die auf diesem Rundgang wieder entdeckt werden.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

NEU Winterhude – von Congressbier über Wasserschlachten zu Trabrennen auf dem Mühlenkamp

Winterhude gilt als junger, moderner und lebendiger Stadtteil und viele HamburgerInnen waren schon bei Veranstaltungen auf Kampnagel und im Goldbekhaus oder zum Shoppen am Mühlenkamp und am Poelchaukamp. Wo sich heute Jugendstilvillen und Stadthäuser befinden, waren um 1900 noch Höfe, Kuhweiden, aber auch Industrie zu finden. Auf diesem Rundgang sehen Sie, was diesen Stadtteil heute so beliebt macht und erfahren, was ihn früher charakterisierte. 

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

NEU Im Schatten der Synagoge – Jüdisches Leben im Grindel

Sie entdecken die Orte ehemaliger Synagogen und anderer jüdischer Einrichtungen, hören von den Schicksalen jüdischer Studenten und Professoren an der Hamburger Universität zwischen 1933 und 1945, aber auch von anderen Bewohnern des Viertels, treffen auf Mitläufer und Widerständler, begegnen Nelly Sachs und Joseph Carlebach und lernen unterschiedliche Erinnerungsformen kennen wie Stolpersteine oder das Projekt „Bornstraße 22“.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro


NEU Friedhof Königstraße – Jüdisches Leben in Altona

Der Jüdische Friedhof Altona an der Königstraße mit seinen ursprünglich bis  8.000 Gräbern gilt als eines der bedeutenden jüdischen Gräberfelder der Welt und ist für das Unesco-Weltkulturerbe vorgeschlagen. Hier sind u.a. Frommet Mendelssohn (Mutter von Dorothea Schlegel, Großmutter der Komponisten Fanny und Felix Mendelssohn-Bartholdy), Samson Heine (Vater des Dichters Heinrich Heine) und die Rabbiner Jonathan Eybeschütz und Jacob Emden begraben.

Nach einer kurzen Erkundung des 1611 angelegten Friedhofs entdecken Sie die Spuren jüdischen Lebens in Altona.

Kippa / Kopfbedeckung für Herren erforderlich.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang inkl. Friedhofsführung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro

 

NEU Gefeiert, verfolgt und wieder entdeckt – die „Gebrüder Wolf“

Das Lied „An der Eck steiht ’n Jung mit ’n Tüdelband“ gilt als eines der so genannten „typischen Hamburger Lieder“, sehr viele Hamburgerinnen und Hamburger kennen es – aber kaum einer wusste bis vor wenigen Jahren, von wem dieses Lied stammte. Bis 1933 begeisterten die Gebrüder Wolf als waschechte Hamburger Jungs in Hafenarbeiterkluft mit plattdeutschen Döntjes und Couplets ihr zahlreiches Publikum.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 erlitten die Gebrüder Wolf ein ähnliches Schicksal wie alle jüdischen Künstler es erfahren mussten – Auftrittsverbot und Verfolgung. Damit geriet ihre Erfolgsgeschichte für lange Jahre in Vergessenheit.

Worin bestand der Erfolg der Gebrüder Wolf? Wie erging es ihnen während der nationalsozialistischen Verfolgung und wie kommt es, dass heute wieder mehr Hamburgerinnen und Hamburger die Schlager, aber auch deren Interpreten kennen? Diese und andere Fragen werden bei diesem Rundgang besprochen.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro zzgl. HVV-Nutzung 

 

NEU Die 68er – zwischen Mythos und Revolution

Die 1960er Jahren waren ein zeitlicher Wendepunkt in der Nachkriegsgeschichte. Die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse wurden radikal kritisiert und bekämpft, Traditionen und Rollenmuster in Frage gestellt. Der Ruf „Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren“ ging durch junge Republik und erreichte am 9. November 1968 auch die Hamburger Studenten.

Was blieb vom frischen Wind, der durch Gesellschaft, Politik und Institutionen stürmen sollte? Welche Forderungen wurden umgesetzt? Welchen Einfluss haben die „Alt-68er“ heute noch?

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung


NEU Deportationsort Hannöverscher Bahnhof

Im Mai 1940 wurden über 900 Roma und Sinti aus Hamburg und Bremen deportiert. Zwischen Oktober 1941 und Februar 1945 mussten fast 6.000 Hamburger Jüdinnen und Juden ihre Heimatstadt in Richtung der Ghetto und Vernichtungslager Lodz, Minsk, Riga, Auschwitz und Theresienstadt verlassen. Mehr als 5.000 Männer, Frauen und Kinder überlebten diese Todestransporte nicht.

Deportationsort war der Hannöversche Bahnhof, heute ein vergessener Ort inmitten der boomenden Hafencity. Während dieser Stadtführung sehen Sie Deportationssammelstellen und die Orte, an denen die Deportationen vorbereitet wurden, bevor Sie gemeinsam die Überreste des Hannöverschen Bahnhofs erkunden.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

NEU "Beförderer vieler Lustbarkeiten, Du angenehmer Alster-Fluß!"

So wie Friedrich von Hagedorn schwärmt wohl mancher für Hamburgs schönstes Gewässer - entdecken Sie mit uns die unterschiedlichen Aspekte des beliebten Flusses im Herzen der Stadt.

Mit einem „Alsterdampfer“ befahren Sie die Alster und wie auf einer „richtigen“ Kreuzfahrt besuchen Sie deren Gestade. Auf  Spaziergängen erfahren Sie viel Wissenswertes über das Amerikanische Generalkonsulat, die Musikhochschule, den Eichenpark, die ehemaligen Hamburger Klöster, den Mühlenkamp und die Iranisch-Schiitische Moschee.

Leistungen: ca. 4stündiger Rundgang inkl. 2stündiger Alsterrundfahrt

Honorar bis 70 Personen: 899 Euro inkl. Charter-Alsterschiff und 2 Spurensucher 

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang unter Nutzung der öffentlichen Alsterkreuzfahrten

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. Schiffsnutzung

 

NEU „Von Bahnhöfen, Brauern und einem blutigen Sonntag“: Altona-Nord

Entdecken Sie Altona-Nord (bzw. Altona-Altstadt) zwischen Bahnhöfen, Große Bergstraße, Holstenbrauerei, Gericht, der Friedenseiche,  dem August-Lütgens-Park und dem ehemaligen Friedhof Norderreihe.                       

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro

 

NEU „Von Piependrehern, Poeten und Fischweibern“: Altona-Ottensen

Entdecken Sie Ottensen zwischen dem Mercado und der Christianskirche, treffen Sie gedanklich auf Klopstock, Heine, Biermann, Piependreher, Juden, Könige und viele andere Menschen, die in diesem bunten Viertel leb(t)en.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro


NEU Hamburgs vergessene Orte: Gedenkstätte Konzentrationslager / Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945.

Ab März 1933 wurden in Gebäudekomplexe der Fuhlsbüttler Strafanstalten politische Gegnern des Naziregimes inhaftiert. Bis zum Ende des II. Weltkrieges wurde das berüchtigte Kola-Fu zur Haft- und Folterstätte für Tausende von Widerstandskämpfern, Juden, Zwangsarbeitern, Ausländern und anderen Verfolgten. Obwohl das „Kola-Fu“ 1936 in „Polizeigefängnis“ umbenannt wurde, änderte sich für die Gefangenen nichts an der Situation eines Konzentrationslagers.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro  


Dem Tag mehr Leben geben ... auf Spurensuche durch Ihr Leben

Stellen Sie sich selbst oder einen lieben Menschen in den Mittelpunkt eines Stadtrundgangs und gehen Sie auf eine biographische Spurensuche durch Hamburg! Ihr Leben bestimmt Weg und Stationen des Rundgangs: Wo gingen Sie in den Kindergarten oder in die Schule? Wo war Ihr liebster Spielplatz? Wo bekamen Sie den ersten Kuss? Wo trafen Sie zum ersten Mal den Mann, die Frau Ihres Lebens? Familie und Freunde begleiten Sie auf der Reise durch Ihr Leben.   

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang, evtl. zzgl. HVV-Nutzung
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro, ggf. zzgl. Recherchedienste und HVV-Nutzung

Die Spurensuche kann auch in Form einer Rallye als Veranstaltung für die ganze Familie gebucht werden. Je nach Stadtteil ist eine Rallye zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Paddelboot möglich.

Leistung: ca. 3stündige Rallye, ggf. zzgl. HVV-Nutzung
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen plus 1 Kinder bis 12 Jahre pro Erwachsenem: 195 Euro, ggf. zzgl. Recherchedienstleistungen und HVV-Nutzung bzw. Miete für Fahrräder oder Paddelboote.

 

 "Füer in de Dieckstraat!" – Der Große Brand im Mai 1842

 Als in der Nacht zum 5. Mai 1842 die Nachtwächter "Füer in de Dieckstraat" durch die schlafenden Straßen und Twieten riefen, drehten sich viele Bürgerinnen und Bürger im Bett um - sie waren an Brände in den alten Häusern und Speichern gewöhnt und vertrauten auf die Feuerwehr. Doch die war trotz Verstärkung aus Bergedorf, Poppenbüttel, Altona, Lübeck und Kiel machtlos gegen das sich ausbreitende Feuer. Vier Tage tobte der Feuersturm durch die Hamburger Innenstadt, hinterließ ein Meer aus Zerstörung, Verletzung und Tod.

Die Spurensuche zwischen Brandanfang und Brandende berichtet von Großen Hamburg Brand 1842, von großen und kleinen Helden, von Zerstörung und Wiederaufbau ...

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro

Diese Spurensuche kann auch in Form einer Rallye als Veranstaltung für die ganze Familie gebucht werden.

Leistung: ca. 3stündige Rallye
Honorar pro Gruppe (bis 25 Personen plus 1 Kinder bis 12 Jahre pro Erwachsenem): 195 Euro

 

Rund um das alte Hamburg – eine Spurensuche buten und binnen der Wallanlagen zwischen dem 17. und dem 21. Jahrhundert

Vom Johannisbollwerk bis zur Ericusspitze führen diese Spurensuchen. Insgesamt werden vier Rundgänge angeboten, die auch unabhängig voneinander gebucht werden können.

Geht man längs der insgesamt 22 ehemaligen Bastionen der Wallanlage auf Spurensuche, entdeckt man die Lombardsbrücke (Bastion Diderus), die Kunsthalle (Bastion Ferdinandus) und schließlich die Ericusspitze, benannt nach der gleichnamigen Bastion, und bewegt sich durch verschiedene Aspekte der Hamburger Stadtgeschichte. Thematisiert werden u.a. jüdisches Leben in der Neustadt anhand ehemaliger Wohnstifte und Synagogen, die Architektur in der Peterstraße, die Geschichte des Hüttengefängnisses, Heinrich Heine und die literarischen Salons an der Esplanade, die Entstehung der Eisenbahnlinie zwischen Hamburg und Altona, der ehemalige Friedhof der St. Georgskirche, die Entstehung der Steinstraße sowie die zahlreichen Kunstwerke, die mit zur Gestaltung des Wallringsparks beitragen.

Zwischen Elbphilharmonie und Musikhalle - vom Johannisbollwerk bis zum Johannes-Brahms-Platz. Treffpunkt Landungsbrücken / Hafentor (unter der U-Bahnbrücke)

"Bürger, misstraut euren Grünflächen" – buten und binnen der Wallanlagen zwischen 1933 und 1945. Treffpunkt auf dem Johannes-Brahms-Platz vor der Laeiszhalle (Musikhalle)

Von Schiller zu Schiller – zwischen "Kriegsklotz", Kultur und Kunsthalle. Treffpunkt am Schiller-Denkmal im Gustav-Mahler-Park (neben dem Cinemaxx Dammtor)

Vom Ankommen, Dablieben und Abfahren – zwischen Hauptbahnhof und Hannöverschem Bahnhof. Treffpunkt vor der Kunsthalle / Glockengießerwall

Leistung: pro Thema ca. 1,5stündiger Rundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro pro Rundgang oder 290 Euro für die Tages-tour mit vier Rundgängen

 

"Hamburg ein Bierhaus" - eine Spurensuche durch das Brauhaus der Hanse

Das Braugewerbe prägte seit Anfang des 14. Jahrhunderts das Gesicht der Hansestadt. Bier war nicht nur "Exportschlager", sondern auch eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Hanseaten - egal, ob Säugling oder Greis. Über die genaue Herstellung des hansezeitlichen Bieres herrscht Uneinigkeit, denn jedes Haus hatte sein eigenes Rezept. Um das Geheimnis der Hamburger Bierherstellung nicht zu verraten, gab es strenge Regeln für Brauer, die zum Handel die Stadt verließen, damit jegliche Konkurrenz von außen unterbunden wurde.

Unternehmen Sie eine unterhaltsame Spurensuche durch die Geschichte der Hamburger Brauereien und ihrer Biere. Und falls Sie unterwegs Durst bekommen: Die Spurensuche endet in der Nähe eines Brauhauses ... oder Sie lassen sich von uns unterwegs mit Bier und Kringeln (Brezeln) verwöhnen.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro zzgl. HVV-Nutzung zzgl. 5 Euro pro Person für Bier und Brotkringel

 

Spurensuchen hanseatisch: Hamburg in den Grenzen der alten Hansestadt

Lassen Sie sich Hamburg wie von Störtebeker persönlich zeigen! Sie entdecken die Spuren der Hanse an Hand von Fleetverläufen, den Orten des mittelalterlichen Marktes und des alten Rathauses sowie Kunstschätzen in den Hamburger Kirchen. Zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert spielte Hamburg unter anderem als „Brauhaus der Hanse“ eine wichtige Rolle unter den Hansestädten und entwickelte sich zu einer wichtigen wirtschaftlichen Drehscheibe Nordeuropas.

Ein Blick vom Michel oder vom Turm der ehemaligen St. Nikolai-Kirche zeigt auch heute noch die Linien der Hamburgischen Schutz - und Trutzwälle und erlaubt später den genaueren Blick in die Geschichte der Hansezeit. Sie werfen auch einen Blick auf die aktuellen „Hammaburg“-Ausgrabungen.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 200 Euro inkl. Michel-Auffahrt oder Auffahrt auf die ehemalige St. Nikolai-Kirche

Diese Spurensuche kann auch in Form einer Rallye als Veranstaltung für die ganze Familie gebucht werden.

Leistung: ca. 3stündige Rallye
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen plus 1 Kinder bis 12 Jahre pro Erwachsenem: 220 Euro inkl. Michel-Auffahrt oder Auffahrt auf die ehemalige St. Nikolai-Kirche

 


Hammaburg, Hexen und Hanseaten – eine Spurensuche rund um das Rathaus durch die Wiege der Hansestadt

Was erinnert heute an das mittelalterliche Hamburg? Wie kam das Bier zu Farbe und Geschmack? Sind die Fundamente der Hammaburg schon zu sehen? Gehen Sie auf Spurensuche zwischen der bischöflichen Altstadt und der gräflichen Neustadt, Badestube und Babyklappe, Animierstube und Kloster, Pranger und Prediger ...

Auf Wunsch sehen Sie auf Hamburg hinab: Ein Blick vom Michel, von St. Katharinen oder vom Turm der ehemaligen St. Nikolai-Kirche zeigt auch heute noch die Linien der Hamburgischen Schutz - und Trutzwälle und erlaubt später den genaueren Blick in die Geschichte der Hansezeit.

Leistung: ca. 2,5stündiger Stadtrundgang
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. Auffahrt auf Michel oder Nikolaikirche oder Aufstieg auf St. Katharinen

 

 

Shopping zwischen Luxus und Low-Budget

Hamburg ist stolz auf seine großen Einkaufspassagen. Daneben, manchmal aber auch mittendrin, gibt es sie aber auch noch: Kleine, feine, traditionsreiche Geschäfte, wo das Einkaufen zum Vergnügen wird, wo es keine Konfektionsware internationaler Ketten gibt, sondern edle Mode Hamburger Designer, wo man originelle Souvenirs findet für die Lieben daheim oder für sich selbst, wo die Herzen von Modelleisenbahn-, Pralinen- und Kaffeefreunden höher schlagen ...

Unterwegs gibt es allerlei Wissenswertes über das Modebewusstsein der Hanseaten in Vergangenheit und Gegenwart, und natürlich ist auch für eine Einkaufspause noch Zeit.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang (inkl. Einkaufspause)
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

Diese Spurensuche kann auf unterschiedliche Interessen und Stadtteile zugeschnitten werden.

 

"Hinter den Fenstern ist Weihnachten" - Rundgang mit Punsch und Gebäck

Weihnachtsmärkte, festlich geschmückte Schaufenster und die funkelnden Lichter im Neuen Wall – all das sehen natürlich Sie auf diesem Rundgang. Aber Weihnachten im Hamburg ist mehr als das: Sie erleben Weihnachten im Hamburger Hafen und auf der Reeperbahn, entdecken die Ursprünge des Hamburger Doms, besuchen literarisch Krämerläden, hören von Weihnachtsfeiern zwischen Cholera und Kriegen, von Tannenbäumen, Kerzenpyramiden und Pfeffersäcken ...

Sie unternehmen einen Spaziergang durch Hamburger Weihnachtsfeste zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert. Unterwegs wärmen Sie sich an Punsch und Glühwein und laben sich an Keksen nach Rezepten von 1798.

Leistung:
ca. 2,5stündiger Stadtrundgang (mit Pause zum Besuch eines Weihnachtsmarkts)
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung sowie 5 Euro pro Person für Glühwein, Punsch und Gebäck

 

Kaffeesackschmeißer, Tallymänner und Container - Hafenentwicklung und Arbeitsleben

Hans Albers und Freddy Quinn bestimmen für viele Hamburgerinnen und Hamburger immer noch das Bild vom Hamburger Hafen. Aber der Hafen ist nicht nur Fernweh und Seefahrerromantik, sondern ein lebendiger Ort im Spannungsfeld von Werften, Containern, Museen und Speichern.

Sie erkunden den Hafen per pedes und per Barkasse. Im Mittelpunkt stehen Kaffeesackschmeißer, Tallymänner, Containerbrückenfahrer, Kapitäne und Lotsen, aber auch Frauen in so genannten Männerberufen. Sie lernen den Hafen als Arbeitsort, Wirtschaftsfaktor und Zentrum der Arbeiterbewegung kennen.

Leistung: ca. 2,5stündiger Rundgang

Honorar pro Gruppe bis max. 25 Personen: 160 Euro

Leistung: ca. 4stündiger Rundgang inkl. zweistündiger Barkassenrundfahrt
Honorar bis 50 Personen: 490 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Barkasse und 2 Spurensucher

Nur Barkassenrundfahrt bis 50 Personen: 395 Euro
Nur Barkassenrundfahrt bis 80 Personen: 695 Euro

 

"Wat heet hier Goethe!" – eine Spurensuche durch Hamburgs Theatergeschichte(n)

Eine Wanderung zwischen den Theatern und Musical-Theatern, unter Dichtern, Schauspielern, Regisseuren, ihrem Publikum und den Genres der Vergangenheit und Gegenwart. Vom St. Pauli-Theater aus suchen Sie auf der Reeperbahn die Spuren der alten Volkstheater. Weiter geht es in die Neustadt, wo Sie sich mit der Tradition des Hamburger Theaterlebens im 18. und 19. Jahrhundert beschäftigen – ganz nebenbei entdecken Sie den Ort des ehemaligen Wohnhauses von Johannes Brahms.

Sie sehen die Staatsoper und erspüren Hamburgs erstes Opernhaus am Gänsemarkt aus dem 17. Jahrhundert; dabei besuchen Sie natürlich auch Herrn Lessing auf seinem Sockel.

Leistungen: ca. 3stündiger Rundgang unter HVV-Nutzung mit Blick hinter die Kulissen eines Theaters oder Musical-Theaters.

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 240 Euro inkl. Besichtigung eines Theaters / Musicaltheaters,  zzgl. HVV-Nutzung

Leistungen: ca. 2stündiger Rundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro,  zzgl. HVV-Nutzung

 

Kathedralen des Verkehrs: Hamburger Bahnhöfe als Orte der allgemeinen Teilhabe an Mobilität. Eine Stadt – und Untergrundbahnspaziergangsfahrt

Bahnhöfe als Verbindung von Wohnvierteln und Vororten zu den Arbeitsplätzen und ins Zentrum, spiegeln in einzigartiger Weise eine Sozial- und Kulturgeschichte der Stadt Hamburg wider. Aus den Grenzen der Wälle entsprungen, wurde das aufzubauende Nahverkehrsnetz zu einem Motor der Citybildung. Die Bahnhöfe in ihrer Architektur verweisen auf den sozialen Standard der jeweiligen Stadtteile.

Diese Spurensuche kann teilweise auf Ihren Stadtteil zugeschnitten werden!

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung
Honorar pro Gruppe (bis 25 Personen): 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

Diese Spurensuche kann auch in Form einer Rallye als Veranstaltung für die ganze Familie gebucht werden.


Leistung: ca. 3stündige Rallye mit HVV-Nutzung
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen plus 1 Kinder bis 12 Jahre pro Erwachsenem: 195 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

Eine Stadtführung in drei Gängen: „Englische Sitten und himmlisches Essen“

Aperitif:                      Heine und die Hamburger Sitten
Am Alsterpavillon treffen Sie Heinrich Heine, der Austern und Rauchfleisch für eine „heilsame Erfindung“ hielt. Bei Sherry oder Port als Aperitif wagen Sie vielleicht schon eine erste Beurteilung, ob seine Behauptung, dass Hamburgs Sitten englisch sind und das Essen himmlisch ist, stimmt. Außerdem erfahren Sie, wie Sülze für einen Aufstand sorgen kann, der nicht nur Hamburg, sondern die ganze Weimarer Republik erschütterte.

Amuse bouche:        Zwischen Zuckerbäckern und Ochsenbraten
Sie entdecken Zuckerbäcker, Brauer und Küchenjungen an der Rathausfassade, erfahren von der Liebe der Hanseaten zum Ochsenbraten (und dass ihnen dieser manchmal im Halse stecken blieb) und treffen Bacchus im Ratsweinkeller. Erfahren Sie, wie die Currywurst entdeckt wurde (und warum das nur in Hamburg gewesen sein kann, nicht in Berlin), was ein Hamburger Butterbrot ist oder wie einem Rundstück warm wird.

Vorspeise:                 Högen, Hopfen und Vierländerinnen

Sie entdecken die Geheimnisse der hanseatischen Bierbrauer zwischen Hopfen und Höge, besuchen die mittelalterlichen Märkte und erfahren, wie und womit die Vierländerinnen den Bauch der Stadt füllten (eines sei schon jetzt verraten: es war nicht nur die Vierländer Ente). Aalsuppe und Bier bilden eine deftige Vorspeise und sorgen für eine gute Grundlage für den weiteren Abend – schließlich kann ein gutes hanseatisches Essen bis zu 24 Gänge umfassen....

Hauptgericht:           Von Labskaus, Pannfisch und Zitronen

Die Zitronenjette zeigt Ihnen, dass auch die Schattenseiten des Lebens gemeistert werden wollen, bevor Sie am opulenten Fest zu Ehren des neu gewählten Papstes Clemens IX. teilnehmen, das Königin Kristine von Schweden im Juli 1667 ausrichtete. Kramerwitwen oder Seebären servieren Ihnen dann Labskaus, Scholle oder Pannfisch. Oder doch lieber einen Hamburger? Denn warum die Brötchen-Bulette eigentlich ein Nationalgericht wie Snuten un’ Poten sein sollte, verraten wir Ihnen, und Stint, Hering, Lachs und Matjes dürfen in der guten Hamburger Küche natürlich auch nicht fehlen.

Dessert:                    Steife Hanseaten und ordentliche Frauenzimmer

Zwischen Speicherstadt und Hafen erfahren Sie, dass Hanseaten einfach zum Anbeißen sind, dass Hamburger Speck auch süß sein kann und wie das Franzbrötchen Hamburg verkörpert. Außerdem blicken Sie bei den hansezeitlichen Gelagen der Schiffszimmerer vorbei und werden in die in die Gewürz-Geheimnisse „ordentlicher“ Hamburger Frauenzimmer um 1798 eingeweiht, die mit viel Raffinesse für die Vitalität ihrer Männer sorgten...

Digestif:                     Zum Verknusen in Kaffeeklappe oder Köminsel

Erfahren Sie, warum Kaffee und Tee, die über 100 Jahre in der Speicherstadt lagerten und für Hamburg bis heute ein immenser Wirtschaftsfaktor sind, das „Revoluzzertum“ schüren und vom gemeinen Volk ferngehalten werden müssen, probieren Sie wie der Seemann Kuttel Daddeldu Genever mit Gilka und Rum in Sekt, genießen Sie Helbings Kümmel oder erfahren Sie, was den Grog vom Stieben unterscheidet.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro

Leistungen: 5stündiger Rundgang mit Einkehr in drei typischen Lokalen (Aperitif und Digestif servieren wir unterwegs, Currywurst gibt’s „auf die Hand“).

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 250 Euro zzgl. Verzehr (10 Euro pro Person für Aperitif und Digestif plus Restaurantverzehr). Das typische Menü einer kulinarischen Spurensuche besteht aus Aalsuppe, Labskaus oder Pannfisch mit Bratkartoffeln und Rode Grütt. Für das Menü rechnen Sie bitte ca. 60 Euro pro Person zzgl. Getränke.

 

Der Atlantik wartet - Auswanderungsstadt Hamburg

Über den Hamburger Hafen wanderten zwischen 1850 und 1934 ca. 5 Millionen Menschen über den Atlantik nach Amerika und andere Überseeländer aus. Sie kamen aus den deutschen Ländern, aber hauptsächlich aus Ost- und Südosteuropa.

Diese Spurensuche nimmt die Wege der Auswanderer auf. Sie erfahren, wo und wie Auswanderer in Hamburg untergebracht waren, wie die Politik und die Menschen der Stadt auf sie reagierten, wie sie zu einem "Handelsgut" wurden und welche Reedereien stark in das "Auswanderergeschäft" einstiegen.

Der Rundgang führt an der Hafenkante entlang zu den Orten der ehemaligen Liegeplätze der Schiffe, zu den Reedereien, den ehemaligen Logishäusern, den Abfertigungsgebäuden, dem Platz des alten Berliner Bahnhof und auf die Veddel zum Auswanderermuseum BallinStadt, dem Ort der ehemaligen Auswandererhallen.

Leistung: ca. 2,5stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung und Schnellbuszuschlag

Möglich ist auch der Beginn am Chilehaus mit Ende an den Landungsbrücken und anschließender Barkassenfahrt in das Auswanderermuseum "BallinStadt".

 


Rothenburgsort – auf Spurensuche in einem vergessenen Stadtteil

So nah - und doch so fern: Rothenburgsort ist fast zu Fuß (oder in zwei S-Bahnstationen) von der Innenstadt aus erreichbar. Aber in der Wahrnehmung der Hamburger liegt dieser Stadtteil ganz am Rande der Stadt.

Entdecken Sie mit uns die historischen Anfänge dieses späteren Arbeiterstadtteils, die starke Besiedelung im 19. Jahrhunderts mit folgendem pulsierendem, urbanem Leben, das sich in Architektur, Kultur, Arbeiterbewegung, sozialem Leben und einer guten Verkehrsanbindung darstellt. Hören Sie von Hamburgs Wasserversorgung, großen Sportveranstaltungen, dem nebeneinander von Wohnen und Industrie, der Zeit des Nationalsozialismus und der nahezu völligen Zerstörung von Rothenburgsort im Sommer 1943.

Sie entdecken auf der Spurensuche noch erhalten Gebäude und Straßenzüge des historischen Stadtteils, sehen die teilweise Neubebauung nach Kriegsende, erfahren informatives über das heutige Leben und zukünftige Stadtplanungen dieses fast vergessenen Stadtteils.

Leistung: ca. 2,5stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro, je nach Treffpunkt zzgl. HVV-Nutzung

 

Zwischen Seilern, Sex und Sehnsüchten – St. Pauli gestern und heute

Reeperbahn, Herbertstraße, Große Freiheit – Straßennamen, mit denen Menschen auf der ganzen Welt nur eines verbinden: den Rotlichtbezirk St. Pauli. Lange Zeit lag die Glitzermeile zwischen den Grenzen der Städte Altona und Hamburg - St. Pauli wurde zum „Zwischenreich der Phantasie“, wo sich zwischen Millerntor und Nobistor Menschen ansiedelten, die in der Stadt nicht erwünscht waren: Gaukler, Juden, Prostituierte, aber auch Einwanderer aus aller Herren Länder.

Wie leben und arbeiten die Menschen auf „St. Liederlich“ in Vergangenheit und Gegenwart? Ist die Herbertstraße nach einem Stammfreier benannt? Was passierte in den Spielbuden? Wo stand der Dom auf dem Heiligengeistfeld? Wo kaufen die Herren Damen aus dem „Pulverfass“ ihre Schuhe? Und wie sieht es eigentlich in einem Sexshop aus?

Gehen Sie rechts und links der „geilen Meile“ Reeperbahn auf Spurensuche, entdecken Sie die Licht- und Schattenseiten der Glitzermeile, besuchen Sie Hans Albers, Udo Lindenberg, Freddy und die Beatles und erfahren Sie, wie es Goethe auf der Reeperbahn erging ...

Leistung: ca. 2,5stündiger Rundgang

Honorar pro Gruppe bis max. 25 Personen: 160 Euro

 

Monumente und letzte Ruhestätten in Ottensen – von Juden, Dichtern, Gräbern und Kommerz ... eine Spurensuche zwischen Altona und Ottensen, zwischen Rathaus und Mercado ...

Monumente und letzte Ruhestätten spiegeln die kontrastreiche Geschichte Ottensens wider - wenngleich die Spurensuche streng genommen in Altona beginnt, zu Füßen Kaiser Wilhelm I. An die ermordeten Altonaer Juden erinnern der schwarze Quader "Black Form" des Künstlers Sol LeWitt - im klaren Kontrast dazu steht ein Findling, der an die deportierten Hamburger Juden polnischer Herkunft erinnert.

Vom Altonaer Rathaus führt der Rundgang am Stuhlmannbrunnen vorbei zu den romantischen Klopstock-Gräbern an der Christianskirche zum Mercado, dessen Bau auf einem stillgelegten jüdischen Friedhof eine weltweite Kontroverse auslöste.

Leistung: ca. 2stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 120 Euro

Leistungen: ca. 3stündiger Stadtrundgang mit Besuch des jüdischen Friedhofs Königstraße

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro

 

Nachts, als die Deiche brachen ... Die Sturmflut 1962 in Wilhelmsburg

Ausgelöst durch das nordpolare Tief "Vincinette" wurde die Hansestadt in der Nacht vom 16. Auf den 17. Februar 1962 durch eine Sturmflut ungeahnten Ausmaßes getroffen. Während dieser "25. Katastrophensturmflut" seit Beginn der Aufzeichnungen, der schwersten seit 1825, brachen an knapp 60 Stellen im Hamburgischen Raum (Unterelbe) die Deiche, etwa 120 qkm und damit ein Sechstel des Stadtgebietes wurden überflutet, an die 20.000 Menschen verloren ihren Wohnraum. Die Wasser-, Strom- und Gasversorgung brach zusammen, ca. 6.000 Gebäude wurden zerstört und 315 Menschen starben. Dies sind die nüchternen Zahlen dieser Flutkatastrophe.

Auf dieser Spurensuche spüren Sie den Geschichten hinter den Zahlen nach. Wie reagierten die Behörden, wie die Presse? Welche Rolle spielte der damalige Hamburger Polizeisenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt angesichts des Szenarios? Wie solidarisierten sich die europäischen Nachbarn? Was sagte der Erste Bürgermeister Paul Nevermann zu den 150.000 Menschen, die sich am 26.02.1962 auf dem Rathausmarkt einfanden? Welche Folgen hatte die große Flut im Nachgang für den Katastrophenschutz und die Deichverstärkung? Welche Auswirkungen hatte sie sogar auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland? Und Sie erkunden, was Hamburgerinnen und Hamburger über die Flut berichten, wie es für sie war, damals, in der Nacht, als die Deiche brachen....

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang mit ‘nem lütten Schluck „Wilhelmsburger Deichbruch“

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

Reif für die Insel? Die Veddel – ein Stadtteil mit Vergangenheit für die Zukunft

Zwischen Autobahnen, Affi, Schienensträngen und Hafenbecken mausert sich das ehemalige Arbeiterwohnviertel zu einem "angesagten" Stadtteil. Geschichte und Architektur stehen im Mittelpunkt dieser Spurensuche, während Sie sich mit dem Nebeneinander der unterschiedlichen Kulturen beschäftigen und die strukturellen Veränderungen der Stadtentwicklungen betrachten.

Die Veddel der Zukunft als Studenten-Stadt, Wohngebiet der besonderen Art und als erweiterte Hamburger City – Sie folgen diesen Visionen gedanklich. Natürlich vergessen Sie dabei nicht die ehemalige Auswandererstadt, die BallinStadt, über die Millionen Menschen ihren Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft auf der anderen Seite des Atlantiks antraten.

Leistung: ca. 2,5stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro 


 

Stadtrundfahrt „Hamburg – mehr als ein Haufen Steine ...“

Hamburg kompakt: Sie sehen die Landungsbrücken, den Fischmarkt und den alten Elbtunnel, den Michel und die Krameramtsstuben, die historische Deichstraße mit althamburgischen Bürgerhäusern, die Speicherstadt als größten geschlossenen Speicherhauskomplex der Welt, die Kontorhäuser, das Chilehaus als wichtigstes Bauwerk des Expressionismus, die Einkaufsstraßen Hamburgs, die Kunsthalle, die Alster mit Villenvierteln, den Konsulaten und dem Gästehaus des Senats, die romantischen Alsterkanäle, die Blaue Moschee, den berühmten Jungfernstieg und die sündige Reeperbahn, Theater und Musicaltheater, das Rathaus ...

Am Michel steigen Sie kurz aus und erkunden die malerischen Krameramtsstuben (ca. 15 Minuten inkl. Ein- und Ausstieg, Außenbesichtigung). Im Hafen unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch die Hafencity rund um die Magellan-Terrassen (ca. 15 Minuten inkl. Ein- und Ausstieg). Alternativ sind auch Ausstiege am Rathaus oder an der Alster (mit Besuch der Moschee) möglich.   

Leistung: ca. 2stündige Stadtrundfahrt
Honorar pro Bus: 105 Euro

 

Die Hanse - Wirklichkeit und Mythos: Hamburg, Lübeck, Wismar und Rostock

Die Hanse: Die Einen nennen sie einen friedlichen Zusammenschluss von Kaufleuten, für andere war sie eine deutsche Bedrohung. Dritte wollen die Neue Hanse als Label für zukunftsweisende Verbindungen im Ostseeraum nutzen. Sie nähern sich der Hanse und ihrem Mythos aus geschichtlicher Perspektive. War sie internationale Handelsmacht oder deutscher Städtebund? Welche Bedeutung hat sie bis heute in der Ostseeregion? Wie hat sich das Bild der Hanse im letzten Jahrhundert gewandelt? Welche Auswirkungen hatte der Dreißigjährige Krieg auf die Hanse und das Verhältnis zwischen Skandinavien und Deutschland?

Die Tagestour führt aus der Hansestadt Hamburg in die Hansestädte Lübeck, Wismar und Rostock. In diesen drei Städten begegnen Ihnen auf Schritt und Tritt Zeugnisse aus Architektur und Literatur. Sie sehen bedeutende Bauwerke der Backsteingotik und hören von Freibeutern und Kaufleuten.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung von Lübeck, Wismar und Rostock sowie Mittagseinkehr.

Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

Die Hanse zwischen Bierkrieg und Baumkuchen: Städteperlen in der Altmark

Hansestädte finden sich nicht nur entlang der Ostsee, sondern auch im Binnenland an den Handelsrouten. Diese Städte waren wichtige Durchgangsstationen von Nord nach Süd und sind heute weniger bekannt als ihre großen Schwestern an der See, aber mindestens genau so sehenswert. Sie fahren aus der Hansestadt Hamburg in die Hansestädte Salzwedel, Gardelegen und Stendal. Sie entdecken Perlen der Backsteingotik, Türme und Befestigungs-mauern.

Sie hören von Salzwedler Kaufleuten, die auch in Visby auf Gotland handelsberechtigt waren und erfahren, was es mit Bierkrieg und Baumkuchen auf sich hat. In der Hansestadt Gardelegen war das Bier sogar Schuld daran, dass die Stadt die Mitgliedschaft in der Hanse verlor. In Stendal nehmen Sie das Ueglinger Tor ein und lernen ganz nebenbei den Begründer der klassischen Archäologe, Johann Joachim Winckelmann, kennen.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung von Salzwedel, Gardelegen und Stendal sowie Mittagseinkehr.

Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich. 


Zeitspuren – eine intensive Spurensuche auf dem Gelände des ehemaligen KZ Neuengamme mit Zeit für eigene Erkundungen

In das Konzentrationslager Neuengamme verschleppten die Nationalsozialisten Zehntausende von Menschen. Dort, im so genannten Stammlager, und in über 80 Außenlagern in Nordwestdeutschland, wurden sie gequält, und viele von ihnen wurden ermordet - weil sie anders dachten, andere Überzeugungen hatten, gegen die Nazis kämpften oder weil sie Juden oder Sinti und Roma waren. Auch Kinder waren dort inhaftiert.

Seit Mai 2005 ist das gesamte Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers mit neu konzipierten Ausstellungen zugänglich. Während einer Tagestour haben Sie genügend Zeit, die gesamte Gedenkstätte zu erkunden. Nach einer Führung über das Gelände haben Sie Zeit für eigene Entdeckungen oder erhalten thematische Schwerpunktführungen zu einzelnen Aspekten. Der Tag wird durch eine etwa einstündige Mittagspause in der Cafeteria der KZ-Gedenkstätte unterbrochen.

Leistungen: ca. 6stündige Tagestour ab S-Bahn Bergedorf mit intensiven Führungen.
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 290 Euro für Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (alle Ausstellungen und das ganze Außengelände, sofern zugänglich), zzgl. Verzehr und HVV-Nutzung. Bei Ausstellungsbesichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten der KZ-Gedenkstätte zzgl. Gebühren für die Sonderöffnung.

 

"Am Rande der Stadt" – Das Konzentrationslager Neuengamme

Am Rande der Stadt Hamburg befand sich das Konzentrationslager Neuengamme, in das die Nationalsozialisten Zehntausende von Menschen verschleppten. Dort wurden sie gequält, und viele von ihnen wurden ermordet - weil sie anders dachten, andere Überzeugungen hatten, gegen die Nazis kämpften oder weil sie Juden oder Sinti und Roma waren. Auch Kinder waren dort inhaftiert.

Dieses Lager befand sich in einem der schönsten Landstriche Hamburgs – den Vier- und Marschlanden. Auf einer Fahrradtour nach Neuengamme erkunden Sie diese Landschaft, besuchen Orte, an denen die Häftlinge arbeiten mussten, wo die Anwohner sich mit diesem KZ arrangiert hatten und wo Firmen der Umgebung Häftlinge als billige Arbeitskräfte beschäftigten. Zum Abschluss besuchen Sie die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Neuengamme.

Leistungen: ca. 5stündige Fahrrad-Rundfahrt (bei Abfahrt ab S-Bahn Bergedorf)
Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 225 Euro inkl. Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, evtl. zzgl. Fahrradmiete.

 

Spurensuchen auf der Elbe: Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen - in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine alternative Hafenrundfahrt zu den ehemaligen Konzentrationslagern im Hamburger Hafen und zur geplanten "Führerstadt" entlang der Hafenkante.

Themen sind u.a. die Schicksale der KZ-Häftlinge in den Konzentrationslagern auf den Werften, Zwangsarbeit in Hamburger Hafenbetrieben und Schicksale Hamburger Frauen und Männern im Widerstand, zum Beispiel als Helfer für den Spanischen Bürgerkrieg.

Thematisiert werden auch die gigantischen Baupläne der Nationalsozialisten am Elbufer, die die Errichtung des KZ Neuengamme zur Folge hatten. Stationen sind u.a. Baakenhafen, Dessauer Ufer, Hansahafen, Spreehafen, Howaldswerke Deutsche Werft AG und der Altonaer Balkon.

Leistungen: ca. 2stündige Barkassen-Rundfahrt durch den Hamburger Hafen

Honorar pro Gruppe bis 50 Personen: 395 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar pro Gruppe bis 80 Personen: 695 Euro inkl. Charter-Barkasse

 

Besuch der Gedenkstätte für die Kinder von Bullenhuser Damm

In der Nacht vom 20.April auf den 21. April 1945 wurden im Keller der damaligen Schule am Bullenhuser Damm zwanzig jüdische Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren ermordet. Sie waren im KZ Neuengamme für medizinische Versuche missbraucht worden. Um dies vor den anrückenden alliierten Truppen zu verbergen, tötete die SS die Kinder mit ihren vier Häftlingsbetreuern. In derselben Nacht tötete die SS in der Schule ebenfalls 24 sowjetische Kriegsgefangene.

Nach einem kleinen Rundgang durch den Hamburger Stadtteil Rothenburgsort besuchen Sie die Gedenkstätte, die in den ehemaligen Kellerräumen der früheren Schule besteht. Hinter dem Gebäude hat die "Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm" einen Rosengarten angelegt, wo auch ein Denkmal für die 24 sowjetischen Kriegsgefangenen steht. Hier können Sie zum Gedenken an die Opfer Rosen niederlegen oder pflanzen.

Leistungen: ca. 3stündiger Stadtrundgang mit Museumsbesuch

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. Museumsnutzung (bei Besuch außerhalb der Öffnungszeiten)

 

Anderssein war staatsgefährdend: Kinder und Jugendliche in Hamburg zwischen 1933 und 1945

Die Jugend in den Griff zu kriegen, war ein erklärtes Ziel der national-sozialistischen Bewegung. Daher war für viele junge Menschen der Weg in die Hitlerjugend (HJ) und den Bund deutscher Mädel (BDM) vorgezeichnet. Doch dieser verordneten Anpassung verweigerten sich die Jugendlichen, deren Familien z.B. aus der Arbeiterbewegung kamen. Sie gingen den Weg in die Opposition und den Widerstand. Der Staat reagierte mit Repression und Konzentrationslagerhaft. Für jüdische oder behinderte Kinder und Jugendliche sowie Sinti und Roma waren Verfolgung, Deportation und Tod Erfahrungen und Gefahren des täglichen Lebens.

Der Stadtrundgang nimmt Spuren im Hamburger Stadtbild auf, um anhand von Orten und Gebäuden die Geschichten dieser Kinder und Jugendlichen zu erzählen. Der Blick in die Vergangenheit wandert dabei in die Gegenwart und entdeckt Formen von Solidarität und Toleranz, die bis heute Gültigkeit haben.

Diese Spurensuche kann teilweise auf Ihren Stadtteil zugeschnitten werden!

Leistung: 3stündiger Stadtrundgang unter HVV-Nutzung

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung


Stadtteil-Rundgänge zum Thema Zwangsarbeit in Hamburg 1940 – 1945

Millionen Menschen, auch Kinder und Greise, hauptsächlich aus Polen und der Sowjetunion, sind zwangsweise als Arbeitskräfte für die Industrie nach Deutschland deportiert worden. Nur durch diese Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen konnte die Kriegswirtschaft in Takt gehalten werden und die Versorgung der Zivilbevölkerung ermöglicht werden. Hamburger Unternehmen erwirtschafteten mit ihnen ihren Profit. Unter den Bedingungen von "Vernichtung durch Arbeit" mussten diese Menschen u.a. in den Werften, Metallindustrien, aber auch bei kleinen Handwerksbetrieben "an der Ecke" arbeiten. Sie waren es, die Hamburg nach den Bombenangriffen "aufräumten" und den Industrien die Weiterproduktion ermöglichten.

Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und/oder Ostarbeiter und Ostarbeiterinnen gehörten zum Hamburger Stadtbild, niemand konnte sie übersehen, doch ihr Schicksal hat kaum jemand wahrgenommen – bis heute.

Auf der Wanderung durch verschiedene Stadtteile Hamburgs wird das Leben dieser Menschen in den unterschiedlichen Lagern, ihre Arbeit in Hamburger Betrieben und die Zeugenschaft der Bevölkerung deutlich.

Themen und Stadtteile:

Zwangsarbeit und Bombenräumkommandos in der Hamburger Innenstadt
Zwangsarbeit an der Hafenkante
Zwangsarbeit in der Barmbeker Industrie

Weitere Themen und Stadtteile auf Anfrage. Diese Spurensuche kann teilweise auf Ihren Stadtteil zugeschnitten werden!

Leistung: 3stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe bis 25 Personen: 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

Medizin und Euthanasie in Hamburg

Während des Rundgangs wird das System der Bespitzelung, Selektion und Vernichtung deutlich, in dem die Hamburger Behörden, einem Netzwerk gleichend, Daten und Erkenntnisse zusammengetragen haben. Stationen sind beispielsweise das heutige Gesundheitsamt Mitte (ehemals Gesundheitspassarchiv), das Bieberhaus (ehemals Sozialverwaltung und Fürsorge), die Gerichtsinsel (mit dem ehemaligen Erbgesundheitsgericht), das frühere Kinderkrankenhaus Rothenburgsort und "Stolpersteine".

Ziel war, die "Volksgemeinschaft" von allen "Gemeinschaftsunfähigen" zu "reinigen". Hiermit waren chronisch Kranke, Behinderte, Arme, sozial Deklassierte, rassisch Verfolgte und politisch Andersdenkende gemeint. Folgen waren u.a. Verhaftung und spätere KZ-Einweisung, Hinrichtung, Sterilisationen oder Tötung im Rahmen des "Euthanasie-Gesetzes".

Als Abschluss des Rundgangs kann die Gedenkstätte für die Kinder vom Bullenhuser Damm besucht werden.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang (mit Museumsbesuch ca. 5stündig)

Honorar pro Gruppe (bis 25 Personen): 160 Euro zzgl. Museumsnutzung (bei Besuchen außerhalb der Öffnungszeiten) und zzgl. HVV-Nutzung


Skandinavien in Hamburg 1933 bis 1945

Die vielfältigen intensiven historischen Kontakte zwischen Hamburg und Skandinavien sind in die Geschichte eingegangen, so zum Beispiel in der Hansezeit oder nach der Flucht von Königin Kristina aus Schweden nach dem Dreißigjährigen Krieg. Auf dieser Spurensuche werden die Bezugspunkte zwischen Hamburg und den skandinavischen Ländern in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchtet.

So wurden im Hafen Schiffe aus dem Norden abgefertigt und brachten zum Teil notwendige Informationen und Materialien mit; die Pastoren der norwegischen Seemannskirche setzen sich für nach Deutschland deportierte Landsleute ein; Hamburger Widerstandskämpfer; Kinder, Künstler und Wissenschaftler gingen ins skandinavische Exil; im Zuchthaus Fuhlsbüttel und im KZ Neuengamme waren dänische und norwegische Widerstandskämpfer inhaftiert, die durch die Bernadotte-Aktion befreit wurden, die zum Teil auch in Hamburg organisiert wurde. Und nach dem Krieg waren es vor allem die skandinavischen Länder, die die Bevölkerung der Stadt mit Lebensmitteln versorgten.

Leistung: ca. 3stündiger Stadtrundgang

Honorar pro Gruppe (bis 25 Personen): 160 Euro zzgl. HVV-Nutzung

 

Anne Frank und andere – Das KZ Bergen-Belsen

In der idyllischen Lüneburger Heide liegt das ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Eine der unzähligen Männer, Frauen und Kinder, die zwischen 1941 und 1945 hier inhaftiert waren und ermordet wurden, war Anne Frank. Die Bilder des Grauens, die sich den britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers am 15. April 1945 boten, gingen um die ganze Welt.

Sie besuchen auch die über 700 Jahre alte Residenzstadt Celle mit ihrem malerischen Altstadtkern und der ältesten Synagoge Norddeutschlands.

Leistungen: ca. 7stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen, Bummel durch Celle und Mittagseinkehr.

Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

 

Das Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Sandbostel bei Bremervörde

Am 29. April 1945 befreiten britische Truppen das STALAG XB und KZ-Auffanglager Sandbostel bei Bremervörde.

Sie besuchen das ehemalige Lagergelände und erfahren die Geschichte dieses nahezu unbekannten Ortes. Bis zum Sommer 2004 wehrten sich Regionalpolitiker dagegen, dort eine Gedenkstätte einzurichten. Durch den engagierten Kampf vieler Bürger und Initiativen wird zum 60. Jahrestag der Befreiung endlich eine würdige Stätte des Gedenkens eingerichtet.

In der Wingst besuchen Sie einen jüdischen Friedhof, der so verlassen und vergessen ist, wie die Menschen, die dort ihre letzte Ruhe fanden. Im Ort Osten lernen Sie das Schicksal einer deportierten jüdischen Familie kennen. Die Rückfahrt nach Hamburg führt in das malerische Stade mit seinem historischen Stadtkern.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung der Überreste des ehemaligen KZ-Auffanglagers Sandbostel, Bummel durch Osten und Stade sowie Mittagseinkehr.


Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.


 

„Das letzte KZ“ – Tagestour nach Wöbbelin, Ludwigslust und Wismar

Am 2. Mai 1945 befreite die 82. US-Luftlande-Division das KZ Wöbbelin unter dem Kommando des späteren Nato-Oberbefehlshabers James M. Gavin. Für viele hundert KZ-Häftlinge kam diese Befreiung zu spät, denn in den letzten Kriegswochen wurde das bereits Ende 1944 eingerichtete letzte Außenlager des KZ Neuengamme zu einem Sammlungsort der Todesmärsche. Mangelnde Ernährung, keine ausreichende medizinische Versorgung und unbeschreibliche hygienische Zustände ließen die Menschen in kürzester Zeit sterben. Als die Amerikaner das Lager erreichten, waren die KZ-Häftlinge in erbärmlichen Zustand. Auf amerikanischen Befehl sind die Leichen der ermordeten Häftlinge unter den Augen der Bevölkerung in von deutschen Soldaten ausgehobenen Gräbern auf dem Schlossplatz von Ludwigslust bestattet worden.

Sie besichtigen die Gedenkstätten für das KZ-Außenlager Wöbbelin, Ludwigslust mit dem Residenzschloss der mecklenburgischen Herzöge und die malerische Hansestadt Wismar mit ihren beeindruckenden Kirchen der Backsteingotik.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung der Gedenkstätten des ehemaligen KZ-Außenlagers Wöbbelin, Bummel durch Ludwigslust und Wismar sowie Mittagseinkehr.


Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

Zwangsarbeit und Tod - Tagestour nach Gardelegen und VW-Wolfsburg

Diese Spurensuche verbindet zwei Aspekte des Zweiten Weltkrieges: Rüstungsproduktion am Beispiel von VW – Volkswagen und die Auflösung der Konzentrationslager durch Todesmärsche. Am 15. April 1945 entdeckte ein Spähtrupp der 102. US-Infanteriedivision die brennenden Überreste der Isenschnibber Feldscheune bei Gardelegen. Mit Entsetzen blickten sie auf die verkohlten Überreste von 1.016 Menschen – Häftlinge aus den KZs Neuengamme und Dora-Nordhausen. Tief bewegt ordnete Kommandeur Frank A. Keating die Beisetzung unter Teilnahme der Gardelegener Bevölkerung an.

Nach einer Mittagspause in der idyllischen Altmark besuchen Sie Wolfsburg, die „Stadt des KdF-Wagens“, dem später legendären VW-Käfer. Sie besichtigen das Stadtmuseum, wo es u.a. auch eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“ gibt, oder das VW-Automuseum.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung der Gedenkstätte Gardelegen, kleiner Stadtrundfahrt durch Wolfsburg sowie Führung durch das Stadtmuseum oder das VW-Automuseum und Mittagseinkehr.

Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.

 


"Wir brachten sie nach Hause!" Die Bernadotte – Rettungsaktion

Vor 60 Jahren gelang es dem Vize-Vorsitzenden des schwedischen Roten Kreuzes Graf Folke Bernadotte in einer einzigartigen Rettungsaktion kurz vor Kriegsende mit den legendären "Weißen Bussen" Tausende skandinavische KZ-Häftlinge zu befreien. Im Schloss der Familie von Bismarck in Friedrichsruh ist das Hauptquartier der dänischen und schwedischen Rot-Kreuz-Busse eingerichtet worden.

Sie werden die heutige Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh besuchen. Dort beschäftigen Sie sich mit der Vorgeschichte und Durchführung der "Aktion der Weißen Busse". In der Umgebung, in der die Busse parkten und Material gelagert wurde, werden Sie an das Schicksal der ehemaligen Häftlinge und die Situation der Busfahrer erinnert.

So ganz nebenbei entdecken Sie auch noch "Bollows Gasthaus", in dem die Busfahrer aßen und Max Schmeling trainierte. Bevor Sie auf dem historischen Weg in die Gedenkstätte des KZ Neuengamme fahren, lernen Sie die heutige Arbeit der Otto-von-Bismarck-Stiftung kennen.

Leistungen: ca. 8stündige Rundfahrt im Reisebus, mit Besichtigung der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Waldspaziergang zu den Rast- und Parkplätzen der „Weißen Busse“ und Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit thematischer Führung  sowie Mittagseinkehr.

Honorar pro Bus bis 50 Personen: 290 Euro zzgl. Bus-Charter, Eintritte und Mittagseinkehr. Bei der Vermittlung eines Busses sind wir Ihnen gerne behilflich.


Rechts und links der Alster – zwischen Kultur, Architektur und Geschichte

Sie starten Ihre Spurensuche mit einem Spaziergang vom Bahnhof Dammtor zum Jungfernstieg. Dort erwartet Sie Ihr Alsterschiff. Während Ihrer Alsterkreuzfahrt erhalten Sie durch Spurensuchen allerlei historische, literarische und kulturelle Informationen über die Alster, ihre Bedeutung für Hamburg, ihre Architektur und ihre Kunstwerke im Laufe der Jahrhunderte.

Am Anleger Uhlenhorster Fährhaus haben Sie wieder festen Boden unter den Füßen. Sie unternehmen einen kleinen Rundgang zum ehemaligen Uhlenhorster Fährhaus, zur Blauen Moschee und zum Wolfgang-Borchert-Denkmal in der Nähe des Literaturhauses.

Leistungen: ca. 4stündiger Rundgang inkl. 2stündiger Alsterrundfahrt und literarischen Impressionen

Honorar bis 70 Personen: 899 Euro inkl. Charter-Alsterschiff und 2 Spurensucher

 

„In Hammonias Kämmerlein“ - Eine Lesereise durch Hamburg, auf den Spuren von Heinrich Heine 

Heinrich Heine hatte nicht unbedingt eine Liebesbeziehung zu Hamburg, aber es war für ihn eine Begegnung, die sein Leben prägte. Ein junger und energischer Dichter traf auf eine in alten Strukturen verhaftete Kaufmannsstadt, in der seine Mutter und sein Onkel, der Bankier Salomon Heine, lebten. Nach einem gescheiterten Ausflug in die Wirtschaft finanzierte der Bankier dem jungen Heinrich Heine ein Dichterleben.

Sie folgen Heinrich Heine bei dem Versuch, sich dieser Stadt immer mal wieder zu nähern. Mit feiner Ironie und sanftem Spott beschreibt er die Menschen und das Leben in den Mauern der Hansestadt. Hier lernt er seinen Verleger kennen, trifft Hamburgs Schutzpatronin und folgt ihr in Hammonias Kämmerlein, weiß die Sommertage auf dem Jungfernstieg und die Austern in Lorenz Austernkeller zu schätzen.

Leistung: ca. 2stündige Alsterrundfahrt mit Lesung

Honorar bis 70 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Alsterschiff.

 

"In Altona auf der Chaussee" heißt unser Leseprogramm mit literarischen Hamburgensien. Sie gehen auf eine humorvolle Lesewanderung durch Hamburg. Friedrich von Hagedorn lädt uns auf die Alster als "Beförderer vieler Lustbarkeiten" ein. Gotthold Ephraim Lessing lässt Sie einen Blick in seine Hamburgische Dramaturgie werfen und natürlich begegnen Sie Heinrich Heine beim Flanieren.

Mit Wolfgang Borchert schauen Sie auf die Elbe, und auf der Reeperbahn erleben Sie mit, wie im Volkstheater im vorletzten Jahrhundert Hamburger Arbeiter einen vollständigen Sieg über Goethe errungen haben. Kuddel Daddeldu wird Ihnen seinen seefahrenden Blick auf Hamburg näher bringen, und natürlich fehlen auch die beiden Ameisen nicht, die auf der Chaussee in Altona ihre Weltreise beenden.

Leistung: ca. 2stündige Alster- oder Barkassenrundfahrt mit Lesung

Honorar bis 50 Personen: 495 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 70 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Alsterschiff


"...und die unsterbliche Liebe!“ Eine Lesung mit Texten von Wolfgang Borchert

Wir zeigen den unbekannteren Wolfgang Borchert in seinen kleinen, manchmal fast unbeholfenen, aber sehr emotionalen Liebesgedichten; in seinen humorvollen Schilderungen aus der Kindheit und mit den Gedanken und Gefühle eines mit allen Sinnen lebenden jungen Mannes: Der scheinbar so bekannte Autor Wolfgang Borchert, hier einmal von einer ganz anderen Seite erlebbar.

Leistungen: ca. 2stündige Alster- oder Barkassenrundfahrt mit Lesung

Honorar bis 50 Personen: 495 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 70 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Alsterschiff

 

"di zajt gejt awek wi rojch..." - jiddische Geschichten. Ein Leseabend mit Akkordeon-Begleitung

Die jiddische Kultur in den osteuropäischen Schtetl stellte in einzigartiger Weise einen Schmelztiegel west- und osteuropäischer Einflüsse mit orientalischen Wurzeln dar. Das Jiddisch gestattet mit seiner barocken Wortfülle, feinsten Gefühls- und Gedankenregungen Ausdruck zu verleihen. In einer Lesung von übersetzten Erzählungen und Kurzgeschichten werden die verschiedenen Facetten ehemaligen jüdischen Lebens in Galizien, Litauen, Belorussland, der Ukraine, Bessarabien und dem "Goldenen Land", den USA, beleuchtet.

Schriftsteller wie Mendele Moicher Sforim, Jitzchok Leib Perez, Scholem Alejchem, Mordechai Spektor, Joseph Roth und Isaak B. Singer erinnern an diese Welt, die mit der systematischen Vernichtung durch die Nationalsozialisten ihr vorläufiges Ende fand.

Leistungen: ca. 2stündige Alster- oder Barkassenrundfahrt mit Lesung und Akkordeon-Begleitung

Honorar bis 50 Personen: 695 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 955 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 70 Personen: 955 Euro inkl. Charter-Alsterschiff

 

Die gefrorenen Lieder - russische Märchen. Ein Leseabend mit Akkordeon-Begleitung

Jedes Volk hat seine eigenen Märchen, sie ähneln einander und sind doch grundverschieden. In jedem spiegeln sich die Natur und die besondere Lebensweise des Landes wider, in dem die Märchen vor langer Zeit entstanden sind und von Generation zu Generation weitererzählt wurden, bis in unsere Tage. Ohne Mühe wird man englische, deutsche, chinesische, skandinavische und natürlich russische Märchen unterscheiden können, auch wenn man doch ähnliche Inhalte und Erzählstrukturen erkennt.

Das russische Volk hat eine Fülle von poetischen Weisen, lebenskundigen Sprüchen, scharfsinnigen Rätseln und viele, viele herrliche Märchen hervorgebracht. Manche Märchen entstanden an den breiten wasserreichen Strömen Russlands, andere in der Steppenweite, wieder andere in den Wäldern des Nordens oder in den Bergen. Die Helden der Märchen stammen fast immer aus den unterprivilegierten Schichten des russischen Volkes. Es sind der arme Bauer, der nach jahrzehntelangem Dienst entlassene Soldat, die sich gegen eine ihnen feindlich gesonnene Umwelt mit Geschick und Intelligenz zur Wehr setzen und sie gestalten. Ihren Kampf gegen die Teufel oder den Zaren führen sie oft mit deren eigner Hilfe oder verbündeten Tieren. Auch die Tiermärchen handeln in versinnbildlichter Form von Menschen und stellen deren Laster, Wünsche und Hoffnungen in witziger und nicht ganz ernst zu nehmender Weise dar.

Auch heute noch oder heute wieder werden Märchen geliebt, kaum jemand kann sich dem Zauber der Gestalten und der wunderbar bildlichen Sprache des Volkes entziehen. Aus den Märchen spricht die Sehnsucht nach dem Sieg des Guten über das Böse, die Nähe zur Heimat und der Glaube des Volkes an eine bessere Zukunft.

Leistungen: ca. 2stündige Alster- oder Barkassenrundfahrt mit Lesung und Akkordeon-Begleitung

Honorar bis 50 Personen: 695 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 955 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 70 Personen: 955 Euro inkl. Charter- Alsterschiff

 

"In Hamburg an der Elbe" ...

... heißt unser Leseprogramm auf dem Wasser mit literarischen Hamburgensien. Mit Barkasse oder Alsterschiff geht es auf eine amüsante  Leserundfahrt durch Hamburg. Sie werfen mit uns einen unterhaltsamen literarischen Blick auf die Hansestadt, die Elbe und die Alster. So lädt Friedrich von Hagedorn auf die Alster als "Beförderer vieler Lustbarkeiten" ein. Walter Mehring bringt Sie zurück an die Elbe, wo Sie literarische Impressionen von Fischkuttern, der Hafenstraße und dem Mond über der Elbe erleben.

Leistungen: ca. 2stündige Alster- oder Barkassenrundfahrt mit Lesung

Honorar bis 50 Personen: 495 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 80 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Barkasse

Honorar bis 70 Personen: 815 Euro inkl. Charter-Alsterschiff

 


Bitte beachten Sie auch die literarischen Barkassenrundfahrten unseres Kooperationspartners Stromableser:

 

  • Abend mit Goldrand
  • Hafen, nachtseits
  • Wer entkommt, braucht Glück
  • Kerouac Taxi

 

Kontakt: Buchhandlung Seitenweise, Telefon 040 / 201 203, www.stromableser.com

 

biographische Reisen (Heritage Tours) durch Hamburg und Norddeutschland

Sie möchten wissen, wie und wo Ihre Vorfahren in Deutschland, Osteuropa oder Skandinavien gelebt haben, bevor sie nach Übersee auswanderten, aber Sie wissen nicht, wie Sie diese Reise jenseits des üblichen Pauschaltourismus organisieren sollen?

Gehen Sie mit uns auf Spurensuche!

Wir organisieren für Sie individuelle Reisen durch Deutschland, Skandinavien, Israel oder Osteuropa auf den Spuren Ihrer Vorfahren – sehen Sie selbst, wo Ihre Wurzeln sind und woher Ihre Vorfahren kamen. Auf Wunsch organisieren wir Archivbesuche oder führen Recherchen für Sie durch. Vertrauen Sie sich einem Spurensucher an oder reisen Sie individuell anhand  von uns ausgearbeiteter Routen. Mehr über uns erfahren Sie im Internet unter www.spurensuchen.de oder www.heritage-tours-germany.com.

 

Der Atlantik wartet – eine Tagestour durch Auswanderungsstadt Hamburg

Diese Spurensuche nimmt die Wege der Auswanderer auf. Sie erfahren, wo und wie Auswanderer in Hamburg untergebracht waren, wie die Politik und die Menschen der Stadt auf sie reagierten, wie sie zu einem "Handelsgut" wurden und welche Reedereien stark in das "Auswanderergeschäft" einstiegen. Sie haben Gelegenheit, das Auswanderermuseum „Ballinstadt“ auf der Veddel zu besichtigen.

Während der Tagestour sind auch Besuche im Hamburg Museum, in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel oder in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme möglich. Selbstverständlich haben Sie auf Wunsch auch Zeit für Archivbesuche (hier können Zusatzkosten für Beratung und Anfertigung von Duplikaten entstehen).

 


Angst, Heimweh und Hoffnung im Herzen – Zwei Tage in Hamburg und Cuxhaven

Am ersten Tag entdecken Sie Hamburg als Auswandererstadt analog zur Tour „Der Atlantik wartet“. Früh am zweiten Tag fahren Sie auf der Elbe mit dem Elbe-City-Jet-Katamaran „Hansestar“ nach Stade und von dort weiter nach Cuxhaven. Dort besichtigen Sie die HAPAG-Hallen mit den modernsten Abfertigungsterminals der damaligen Zeit. Nachmittags haben Sie Zeit zur individuellen Datenbankrecherche oder besichtigen das Wrackmuseum.


Von Bremerhaven in die weite Welt  – Zwei Tage in Hamburg und Bremerhaven

Am ersten Tag entdecken Sie Hamburg als Auswandererstadt analog zur Tour „Der Atlantik wartet“. Früh am zweiten Tag fahren Sie von Hamburg nach Bremerhaven in das Deutsche Auswandererhaus. Nach einer Führung haben Sie Gelegenheit, das Museum individuell zu erkunden. Anschließend besteht die Gelegenheit, Bremerhaven oder Bremen zu erkunden oder individuell in Auswandererdatenbanken zu forschen. 


Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein – Zwei Tage zwischen Nord- und Ostsee

Ihre Spurensuche beginnt im Jüdischen Museum im Rendsburg. Nach einer Führung haben Sie Gelegenheit, das Museum individuell zu erkunden und den Nord-Ostsee-Kanal mit der Eisenbahn-Hochbrücke, dem Wahrzeichen Rendsburgs, zu sehen. Anschließend besichtigen Sie das malerische Friedrichstadt. Hier lebten seit dem 17. Jahrhundert Juden und Christen in enger Nachbarschaft, was dem Ort den Beinamen Toleranzstadt einbrachte. Zu Fuß und auf einer Bootsfahrt durch die Grachten erkunden Sie die Stadt.

Am nächsten Tag entdecken Sie die jüdischen Spuren in den Hansestädten Kiel und Lübeck und haben Gelegenheit, das weltberühmte Lübecker Marzipan zu probieren. Auf Wunsch arrangieren wir einen Besuch in den Synagoge und / oder auf den jüdischen Friedhöfen. Sie fahren auch nach Pöppendorf, einem Ort, der zum Zwangsaufhalt für die Passagiere der Exodus 1947 wurde, die illegal nach Palästina emigrieren wollten und von den Briten in der Nähe Lübecks interniert wurden.

Andere Routenführungen sind möglich, ebenso Abstecher nach Husum oder Flensburg.

 

Honorare für geführte Touren in Hamburg, bis 10 Personen 

max. dreistündige Tour

pro Gruppe 100 Euro (Deutsch) bzw. 125 Euro (Fremdsprache)

Tagestour (12 Stunden) mit Ihren eigenen Pkws oder zzgl. HVV-Nutzung

pro Gruppe 295 Euro (Deutsch) bzw. 325 Euro (Fremdsprache)

Tagestour (12 Stunden) im Minibus inkl. Fahrer

pro Gruppe 795 Euro (Deutsch) bzw. 825 Euro (Fremdsprache)

 Honorare für alle geführten zweitägigen Touren, bis 10 Personen:  

Bei Fahrten mit Ihren eigenen Pkws oder zzgl. HVV- / Bahn-Nutzung

pro Gruppe 590 Euro (Deutsch) bzw. 650 Euro (Fremdsprache)

Bei Fahrten im Minibus inkl. Fahrer

1.590 Euro (Deutsch), 1.640 Euro (Fremdsprache) pro Gruppe

 Extras 

Beratung bei individueller Recherche / Übernahme von Rechercheaufträgen

 

Pro angefangener Stunde 59 Euro

Erstrecherche nach einem Angehörigen

198 Euro

Lunchpaket

15 Euro pro Person

Lunchpaket, koscher

25 Euro pro Person

 

Alle Honorare verstehen zzgl. Anreise nach Hamburg, Übernachtung, Eintrittsgelder, Kosten für HVV-, Bahn- oder Bootsfahrten, Verpflegung, Recherchekosten, Archivgebühren und Kosten für die Anfertigung von Kopien / Duplikaten, bei Fahrten in eigenen Pkws auch zzgl. Benzin. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Jede Gruppe erhält einen Hamburg-Stadtplan, einen Hamburg-Stadtführer, eine Broschüre über Hamburg als Auswandererstadt und ein Hamburg-Souvenir. Gerne ergänzen wir Ihr Programm durch weitere Hamburg-Touren, zum Beispiel durch die Neustadt oder den Grindel (die ehemaligen jüdischen Viertel) oder durch Hafen und Speicherstadt.

Sie möchten mehr von Deutschland sehen? Gerne erstellen wir Ihnen auch individuelle Programme für Berlin, München und andere Städte, organisieren Gedenkstättenbesuche in Bergen-Belsen, Wöbbelin, Gardelegen, Sandbostel und Orten der ehemaligen Außenlager des KZ Neuengamme.


 



 

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle von Spurensuchen GbR durchgeführten Aufträge bzw. Veranstaltungen.

 

1. Leistungen: Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Beschreibung im Prospekt und aus den Angaben der Buchungsbestätigung. Spurensuchen behält sich vor, notwendige Änderungen, die den Veranstaltungsverlauf beeinträchtigen, aus aktuellem Anlass vorzunehmen. Wesentliche Änderungen werden mit dem Auftraggeber abgesprochen. Die Mindestbuchung beträgt jeweils zwei Stunden. Angefangene Stunden werden als volle Stunden berechnet.

 

2. Teilnehmerzahl: Die maximale Teilnehmerzahl für Rundgänge und Rallyes sind 25 Personen, für Stadtrundfahrten im Bus bzw. mit Barkassennutzung entsprechend der Zulassung oder bis zu 50 Personen, bei Alsterrundfahrten bis zu 70 Personen. Sonderkonditionen gelten für Schulklassen und Jugendgruppen; hier gilt die Klassenstärke als maximale Teilnehmerzahl.

 

3. Buchung und Stornierung: Nach Buchungseingang erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung mit Rechnung. Bei Dienstleistungen ohne Fremdleistungen sind Stornierungen bis zu 7 Tagen vor dem vereinbarten Veranstaltungstermin kostenfrei möglich. Bei Stornierungen innerhalb von 6 bis 2 Tagen vor Auftragsbeginn beträgt das Ausfallhonorar 80 % des vereinbarten Honorars; anschließend berechnen wir das volle Honorar. Bei Leistungen mit Fremdleistung falls zusätzlich die Stornierungskosten der Fremdleistung an (es gelten deren AGB). Fremdleistungen sind Barkassen, Busse, Alsterschiffe, Mietfahrräder, Paddelboote und andere Dienstleistungen Dritter (z.B. Catering). Theater- und Musicalkarten sind von der Stornierung ausgeschlossen.

 

4. Honorare und Zahlung: Die Honorare richten sich nach den Angeboten der Prospekte oder der Buchungsbestätigung. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie eine Rechnung, die innerhalb von 7 Tagen zahlbar ist. Bei kurzfristigeren Buchungen wird die in Auftrag gegebene Leistung bar vor Ort beglichen. Sofern eine andere Zahlungsmodalität gewünscht wird, muss dies im Vorfeld abgestimmt werden. Alle Preise verstehen sich ohne Museumseintritte, ohne Miete für Fahrräder, Paddelboote, Busse oder Schiffe und ohne Kosten für Fahrscheine, Theaterkarten oder Catering, sofern nicht schriftlich etwas anders mit Spurensuchen vereinbart ist. Alle Preise sind inkl. Mehrwertsteuer.

 

5. Veranstaltungsort und Treffpunkt: Der Treffpunkt für einen Rundgang kann individuell bei Auftragserteilung festgelegt werden. Er sollte sich jedoch innerhalb der jeweilig gebuchten Route befinden. Am Treffpunkt warten Spurensucher maximal 45 Minuten über die vereinbarte Zeit hinaus auf ihre Gäste, es sei denn, sie wurden kurzfristig von einer Verspätung unterrichtet. Im Falle von Verspätungen melden Sie sich bitte unter 0174 45 11 241 (Sabine Homann Engel) oder 0176 503 616 20 (Michael Grill). Bei Verspätungen können angefangene Stunden als volle Stunden berechnet werden. Eine zeitliche Verlängerung erfolgt auf Absprache.

 

6. Haftung: Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen. Spurensuchen haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Fahrrad-, Barkassen- oder Paddelbootnutzung, Catering).

 

7. Unwirksamkeit: Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Leistungsvereinbarungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zu Folge.

 

Stand: Januar 2008

 

 


 

 

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